BASISWISSEN “BARGELDLOSES ZAHLEN”

Was man über Kartenzahlung wissen muss

Sei es ein Elektronikhandel, eine Apotheke, Boutique oder Zahnarztpraxis – die passenden Lesegeräte für Kartenzahlungen gehören zur Grundausstattung. Aber wie funktioniert das alles überhaupt und was kostet das Anbieten von Kartenzahlungen? Wir geben Ihnen nachfolgend einen Crash Kurs inklusive weiterführender Links zum Vertiefen des neu gewonnen Wissens. Und wir bieten Ihnen Kartenlesegeräte auch ohne Vertragslaufzeit und mit fairen Konditionen gerne an.

Immer mehr Menschen nutzen EC- oder Kreditkarten zum Einkaufen. Und auch für Sie als Geschäftsmann /-frau hat die Kartenzahlung einige Vorteile: Anstatt umständlich mit Bargeld und Kasse Ihren Zahlungseingang zu verwalten, ermöglicht Ihnen die Akzeptanz von Karten eine einfache, schnelle und kostengünstige Alternative. Die Anschaffung eines Terminals (im stationären Geschäft) oder eines Online-Moduls (für Webshops) ist auch grundsätzlich nicht schwer - allerdings gibt es in diesem Bereich dutzende Anbieter mit teils sehr komplexen Verträgen und versteckten Kosten. Wir erklären, wie das Bezahlen mit Karten funktioniert und worauf Sie bei der Anschaffung eines entsprechenden Kartenlesegeräts achten müssen:

Wie funktioniert Zahlen per EC- oder Kreditkarte?

Um das Bezahlen mit Karte anbieten zu können, brauchen Sie ein entsprechendes Lesegerät, meist Terminal genannt. Die Aufstellung ist super einfach - in den meisten Fällen wird das Terminal vom technischen Dienstleister komplett vorkonfiguriert und dann per Post zu Ihnen geschickt. Sie müssen es nur noch mit dem Telefonnetz verbinden und für Strom sorgen. Wenn Sie dies nicht selber erledigen wollen (es geht wirklich einfach!), können Sie zu moderaten Preisen einen Techniker anfordern, der das Kartenlesegerät/ EC-Terminal für Sie anschließt und Ihnen eine erste Einweisung gibt.

Für sämtliche Fragen und bei Problemen gibt es zudem eine Hotline, die an jedem Werktag erreichbar ist. Diese Hotline besteht nicht aus 0-8-15-Call Center - Mitarbeitern, sondern aus geschulten Technikern, die 90% der Probleme direkt am Telefon mit Ihnen lösen können.

Zahlung mit EC-Karte (offiziell Girocard)

Die günstigste Variante, Ihre Kunden bargeldlos zahlen zu lassen, ist die EC-Karte (die mittlerweile übrigens offiziell Girocard heißt). Hierbei zahlen Sie nur eine sehr niedrige Gebühr für die Abwicklung der Zahlung – ca.7-9 Cent für die Transaktion und einen geringen Prozentsatz (unter 0,3%) vom Betrag.

Achtung: Es gibt zwei Arten von EC-Zahlung:

  1. Per Pin-Engabe (EC Cash genannt): Das ist die klassische Variante: Jedes Mal, wenn der Kunde seine Karte ins Terminal steckt, muss er seine Pin eingeben und mit grün bestätigen.
  2. Per Lastschrift: Diese Variante ist aufgrund der Bezahlung per Unterschrift sehr kundenfreundlich, allerdings gibt es hierbei zwei Verfahren: Bis zu einem Betrag von 1.500 Euro können Sie einen Zusatzvertrag schließen und erhalten 100%ig Ihr Geld. Wenn Sie größere Beträge per Karte kassieren möchten (z.B. als Möbelunternehmen), läuft das Lastschriftverfahren auf Ihr Risiko. Der Kunde könnte theoretisch das Geld wieder auf sein Konto zurückbuchen lassen, aber da Sie ja einen Vertrag geschlossen haben, können Sie dann sofort ein Inkasso-Unternehmen beauftragen. Das Lastschriftverfahren bei Kartenzalung erklären wir hier im Ratgeber-Artikel.

Zahlung mit Kreditkarten

Wenn Sie EC-/ Girocardzahlung anbieten, haben Sie schon einen Großteil Ihrer Kunden abgedeckt. Aber Kreditkarten sind immer weiter verbreitet – allein von 2014 auf 2015 wurden 20% mehr Zahlungen mit Kreditkarten getätigt (insgesamt fast 1 Mrd. Zahlungsvorgänge). Sie sollten also Ihren Kunden mehr Flexibilität ermöglichen und Ihr Kartenlesegerät/ Terminal mindestens für die beiden größten Kreditkartenanbieter VISA und MasterCard, sowie Maestro und VPay (EC-Karten ausländischer Kunden) freischalten lassen. Die Freischaltung kostet auch nichts. Früher war die Akzeptanz von Kreditkarten richtig teuer, zwischen 3-4% des Einkaufswerts. Mittlerweile liegen die Kosten aber bei unter 2%.

Um Kreditkarten zu akzeptieren, ist ein separater Vertrag mit dem Dienstleister, also z.B. mit uns, nötig. Wir sorgen dabei für maximale Klarheit, damit Sie immer genau wissen, wo Ihr Geld ist! Denn an der Abwicklung einer bargeldlosen Zahlung sind viele Parteien involviert. Damit Sie sich auf das konzentrieren, was zählt - den Erfolg Ihres Geschäfts - kümmern wir uns um den Rest. Wer dabei alles eine Rolle spielt, sehen Sie in unserer Grafik.

Die Kreditkartenfirmen erheben Gebühren:

  • Einerseits an die Banken, die Kreditkarten an ihre Kunden ausgeben möchten (quasi eine Lizenzgebühr)
  • Andererseits an die Banken, die Kreditkartenzahlungen entgegennehmen. Diese Banken berechnen die Gebühren weiter an den Händler.

Wie hoch sind die Kosten für bargeldloses Zahlen?

Es gibt bei den Dienstleistern, die Ihnen das Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte ermöglichen, zum Teil einen fast undurchschaubaren Dschungel an Gebühren und Kosten. Nicht so bei uns – aber dazu später mehr. Auf jeden Fall müssen Sie mit Kosten rechnen für:

Terminal:

Wer das Bezahlen mit Karte anbieten möchte, muss natürlich mindestens ein passendes Gerät anschaffen. Es gibt die Möglichkeit, die Kartenlesegeräte zu kaufen. Besser für Ihre Liquidität ist die Miete eines Terminals - die Preise zuverlässiger Top-Markengeräte liegen bei uns zwischen 6,99 und 15,99 Euro im Monat.

Service:

Monatlich zahlen Sie bei uns eine Grundgebühr von 5,99 Euro. Bei Mitbewerbern liegt dieser Preis z.T. bei rund 10 Euro. In der Grundgebühr ist der gesamte Service rund um das Kartenlesegerät enthalten: Von der in Deutschland sitzenden Hotline mit top ausgebildeten Technikern bis zum schnellen Versand eines Ersatzgeräts, falls Ihres kaputtgeht.

EC-/ Girokarten-Zahlung:

Wie oben erwähnt, zahlen Sie pro Transaktion eine geringe Gebühr als Prozentteil des Preises. Diese Gebühr liegt bei uns bei 7-9 Cent und einem geringen Prozentsatz (0,25%%) vom Betrag. Diesen Prozentsatz stecken wir uns übrigens nicht selber in die Tasche, sondern er geht zumeist als Interbankenentgelt direkt weiter an die Banken. Ausländische EC-Karten (heißen dann Maestro oder VPay) sind etwas teurer.

Kreditkarten:

Wenn Sie Ihren Kunden totale Flexibilität bieten möchten, schalten Sie Ihr Terminal für Kreditkartenzahlungen frei. Dafür fällt eine Gebühr (genannt Disagio) zwischen 1-2% des Betrags an.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Kosten, die Sie kennen sollten. Den Gesamtüberblick gibt es in unserem Artikel dazu.

Fallen Sie nicht auf Lockangebote rein!

Haben Sie auch schon die Angebote für Kartenlesegeräte gesehen, die nur 2 oder 3 Euro Miete pro Monat kosten? Wir können diese Lockangebote nicht schlagen - dafür verzichten wir aber auf versteckte Kosten in den AGB. Bei uns zahlen Sie keine Gebühren für Software-Updates des Lesegeräts (woanders z.B. 29 Euro), kriegen nicht ungefragt Werbung auf dem Display eingeblendet oder zahlen überhöhte Händlerentgelte für die EC-Kartenzahlung von 0,27% und mehr. So kommen zu den 2 Euro Miete für das Kartenlesegerät ruckzuck monatliche Zusatzkosten von über 10 Euro dazu - und schon ist Ihr Vertrag doch nicht mehr günstig.

Bezahlexperten: Unkompliziert und alle Kosten im Blick

Die oben aufgeführten Kosten sind nur ein Teil dessen, was manche Anbieter im Kleingedruckten versteckt haben. Wir machen es anders und bringen Ihnen verschiedene Pakete mit größter Kostentransparenz.

Schauen Sie sich hier unsere Leistungen an.

Ehrlicherweise brauchen Sie gar nicht lange weitersuchen - wir haben günstigste Angebote und Konditionen für Sie ausgehandelt. Mit wenigen Klicks können Sie unsere Pakete, bestehend aus etablierten Terminals und einem günstigen Abwicklungsvertrag, bestellen. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen, weil wir Sie aufgrund des Geldwäschegesetzes über ein kostenloses Post-Ident-Verfahren als sogenannten Wirtschaftlich Berechtigten identifizieren müssen.

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