KARTENZAHLUNG: KOSTEN FÜR HÄNDLER

Wir hängen ein Preisschild an die Kartenzahlungen Ihrer Kunden

Mit Einführung der zweiten EU-Zahlungsdienster-Richtlinie, formal Payment Service Directive 2 (PSD2) genannt, dürfen Händler keine Gebühren mehr erheben, wenn der Kunde „besonders gängige bargeldlose Zahlungsmittel" für den Einkauf benutzt. Ehrlicherweise haben auch schon vor der Einführung dieses Gesetzes die meisten Händler ihren Kunden keinen Kartenzahlungsaufschlag berechnet (sondern die Kosten insgesamt auf die Verkaufspreise umgelegt), aber nun ist es halt offiziell verboten, einen kleinen Zuschlag zu nehmen.

Welche Kosten fallen also bei Kartenzahlung für Sie als Händler an? Wir haben den Überblick und eine Auswahl der besten Kartenlesegeräte.

Was die Kosten der Kartenzahlung für Händler beeinflusst

Es gibt zwei Bereiche, die sich auf die Gesamtgebühren auswirken: Fixe und variable Kosten.

Monatliche Fixkosten

Miete des Kartenlesegeräts

98% unserer Kunden mieten das Kartenlesegerät zu einem günstigen monatlichen Preis, anstatt auf einen Schlag 300 - 600 Euro auszugeben. Wie Sie etwas weiter unten in der Auflistung sehen, variiert der monatliche Mietpreis zwischen 6,99 und 12,99 Euro – je nachdem, welches Gerät Sie als Händler benötigen.


Service-Grundgebühr

Manche Anbieter weisen die Servicepauschale nicht separat aus, sondern bilden einen Komplettpreis mit der Miete des Kartenlesegeräts. Bei uns werden die Kosten, die u.a. für den dauerhaften Betrieb, die Updates sowie die kostenfreie Techniker-Beratung via Telefon anfallen, separat aufgelistet. Pro Monat werden 5,99 Euro berechnet.


Zentrales Clearing, etc.

Wenn Sie als Händler Kartenzahlung anbieten, können Sie sich entscheiden, ob Sie das sogenannte Zentrale Clearing (Erklärung siehe hier; Kurzfassung: Alle Zahlungen eines Tages werden gesammelt überwiesen, daher fallen weniger Bankgebühren an) dazu buchen oder Ihr Kartenlesegerät auch für EC- und Handyzahlungen freischalten lassen. Dafür fallen jeweils 0,99 Euro an.

Fazit: Die Fixkosten der Kartenzahlung für Händler liegen bei uns pro Monat nur zwischen ca. 13 und 20 Euro.

Variable Kosten

Transaktionen

Jede Kartenzahlung, egal ob mit Kredit- oder EC-Karte, ist eine Transaktion. Hierfür wird eine kleine Gebühr zwischen 7-9 Cent berechnet.


EC-Gebühr

Wir arbeiten mit dem EC-Cash Verfahren. Dies bedeutet, dass Ihr Kunde immer seine Pin eingeben muss. Der Vorteil: Das Lesegerät schickt direkt eine Anfrage an die Bank und Sie als Händler haben das Geld dann, wenn das Gerät die Transaktion bestätigt, 100%ig sicher. Für diesen Service und die Sicherheit fällt eine minimale Gebühr von 0,25% des Betrags an. Bei 50 Euro also gerade mal 12,5 Cent.


Kreditkarten-Disagio

Die Kreditkartenfirmen spielen leider etwas ihre Macht aus und verlangen höhere Gebühren als die Banken für EC-Karten. Je nach Kreditkarte (Visa, MasterCard, Amex und privat oder dienstlich) fallen unterschiedliche Gebühren für die Kartenzahlung für den Händler an. Pi mal Daumen liegen diese zwischen 1-3% des Betrags. Dennoch ist es wichtig und sinnvoll, mindestens VISA und MasterCard anzunehmen, da immer mehr Kunden mit Kreditkarte zahlen möchten und ausländische Kunden ansonsten sehr wahrscheinlich gar nicht mit Karte zahlen können (siehe unser Artikel dazu).

Zusammengefasst / kleine Beispielrechnung

Die genauen Kosten sind, wie Sie anhand der oben genannten Punkte sehen, sehr individuell. Haben Sie 20 Zahlungen mit 500 Euro oder 500 Zahlungen mit 20 Euro? Zahlen Ihre Kunden mit EC- oder Kreditkarten? Sind es private oder Firmen-Kreditkarten? All das wirkt sich aus. Damit Sie aber einen ganz groben Überblick haben, gibt es folgende Beispielrechnung:

Ein Geschäft hat unser Kartenterminal V200c mit zentralem Clearing im Einsatz und wickelt pro Monat 60 EC-Kartenzahlungen á 30 Euro ab. Die Kosten liegen dann bei gerade mal 23,87 Euro netto. Diese Summe ergibt sich aus den Fixkosten (6,99 + 5,99 + 0,99 Euro) sowie variablen Kosten (60 Transaktionen á 9 Cent + 0,25% von 1.800 Euro). Nichtmal 25 Euro also für besten Kundenservice. (Und bedenken Sie bitte auch, dass Bargeld-Einzahlungen bei Banken mittlerweile auch saftige Gebühren kosten.)

Unsere Kartenlesegeräte im Überblick

Es gibt dutzende Geräte auf dem Markt. Wir haben sie getestet und uns für die drei (unserer Meinung nach) besten Geräte entschieden. Mehr brauchen Sie ehrlicherweise gar nicht als Auswahl, weil sich bei einer Gerätekategorie (stationär mit zwei Kabeln, stationär mit WLAN, mobil) weder der Funktionsumfang noch der Preis unterscheidet.

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Wir hoffen, wir konnten Ihnen die Kosten der Kartenzahlung für Händler verdeutlichen. Sie sehen: Da kommen keine riesigen Summen auf Sie zu. Dadurch, dass ein Teil der Kartenzahlungskosten variabel ist und sich also an Ihrem Umsatz orientiert, fallen eben auch nur Gebühren an, wenn Sie ein erfolgreiches Geschäft betreiben. Verkaufen Sie nur wenig, haben Sie auch nur sehr geringe Kosten.

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Mehr Infos?

In unserem Ratgeber haben wir u.a. eine Beispielrechnung für die Kosten aufgestellt und gehen auch nochmal grundsätzlich auf das Thema Kartenzahlung ein, damit Sie nicht einfach irgendwas kaufen / mieten, sondern wirklich verstehen, was wir Ihnen anbieten. Gerne beraten wir Sie auch telefonisch unter 0221 – 37 91 90 50.