Im Jahr 2024 ist der Anteil des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mit der Girocard in Deutschland erneut gestiegen, mit Umsätzen von 307 Milliarden Euro (Quelle: Girocard EU). Selbst Kleinstbeträge beim Bäcker oder Kiosk werden mit Karte bezahlt. Bargeldlos zahlen mit Kontaktlosfunktion liegt voll im Trend, das ist branchenübergreifend spürbar. Doch welche Kosten sind für Händler mit Kartenzahlungen verbunden? Und welche Karten solltest Du akzeptieren? Das und mehr decken wir in diesem Ratgeber ab.

Bargeldloser Zahlungsverkehr:
Kostenoptimiertes Kartenterminal in wenigen Klicks erhalten:

Wie funktioniert bargeldlos zahlen?

Es gibt insgesamt drei gängige Methoden für bargeldlosen Zahlungsverkehr: 1. Kontaktloses Bezahlen, 2. Zahlung per PIN-Eingabe und 3. Zahlung per Unterschrift (Lastschriftverfahren):

1. Kontaktloses Bezahlen

Kontaktloses Bezahlen per Near Field Communication (NFC) ist die bequemste und schnellste Methode. Kunden halten ihre Karte, ihr Smartphone oder ein anderes NFC-fähiges Gerät in die Nähe des Terminals. Beträge bis 50 Euro können ohne PIN-Eingabe bezahlt werden, was den Vorgang beschleunigt. Einfacher geht bargeldlos bezahlen nicht.

2. Zahlung per PIN-Eingabe

Das seit 1991 bestehende Electronic Cash-System (EC) der Deutschen Kreditwirtschaft ermöglicht sichere Kartenzahlungen. Kunden geben stecken die Karte in das Kartengerät und geben ihre PIN ein. Daraufhin prüft das Terminal die Verfügbarkeit des Betrags auf dem Bankkonto. Die Bank reserviert anschließend den Betrag und berechnet eine Gebühr, was Dir die Sicherheit gibt, dass das Geld ankommt. Hier entfällt bei Beträgen bis 50 Euro ebenfalls die PIN-Eingabe, wenn Konsumenten kontaktlos zahlen.

3. Zahlung per Unterschrift (ELV Lastschriftverfahren)

Beim Elektronischen Lastschriftverfahren (ELV) erlauben Kunden durch ihre Unterschrift, den Betrag vom Konto einzuziehen. Es erfolgt keine sofortige Prüfung der Kontodeckung, wodurch Du  das Risiko von Rückbuchungen oder unzureichender Kontodeckung trägst. Trotz der Kostenfreiheit ist ELV aufgrund dieses Risikos weniger genutzt. Eine Alternative ist das gesicherte Lastschriftverfahren, welches die Zahlung garantiert.

Wichtige Zahlen und Fakten rund um das Thema bargeldlos bezahlen

Überlegst Du, bargeldloses Bezahlen in Deinem Geschäft zu akzeptieren, bist aber noch unschlüssig? Diese Key-Facts helfen Dir bei der Entscheidung:

  • Kartenzahlungen dominieren den Einzelhandel: Bereits 2024 entfielen 63,5 % des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel auf Kartenzahlungen, was ein klarer Beleg für die zunehmende Bedeutung bargeldloser Bezahlverfahren ist.
  • Karte erstmals beliebtestes Zahlungsmittel: Laut der Allensbach-Studie 2025 der Initiative Deutsche Zahlungssysteme wurde erstmals häufiger mit Karte (47 %) als mit Bargeld (41 %) bezahlt. Besonders die girocard ist mit 52 % das bevorzugte Zahlungsmittel unter Kartenbesitzern. Gleichzeitig wächst die Nutzung von Mobile Payment weiter deutlich.
  • Klare Erwartung der Kunden: 9 von 10 Deutschen erwarten inzwischen, dass Kartenzahlungen in allen Geschäften möglich sind.
  • Keine Kartenzahlung bedeutet Umsatzverlust: Rund 40 Prozent der Befragten einer Studie gaben an, ein Geschäft zu verlassen oder gar nicht erst zu betreten, wenn keine bargeldlose Zahlung akzeptiert wird.

Vorteile für Händler: Darum solltest Du bargeldlose Zahlung in Deinem Geschäft akzeptieren

VorteilBeschreibung
Höhere UmsätzeKartenzahlung fördert Spontankäufe – Kunden geben mehr aus, wenn sie nicht auf Bargeld achten müssen.
Weniger WartezeitKartenzahlungen dauern nur Sekunden – kein Kleingeldsuchen, kürzere Warteschlangen.
Mehr SicherheitWeniger Bargeld im Geschäft reduziert das Risiko für Diebstahl und Falschgeld.
KundenzufriedenheitKartenzahlung erspart den Weg zum Geldautomaten und erhöht das Serviceempfinden.
Hygienischer BetriebKontaktloses oder mobiles Bezahlen minimiert den Hautkontakt – hygienischer, aber Bargeld ist laut Experten nicht gesundheitsschädlich.
Beschleunigter ZahlungsprozessKarte oder Smartphone auflegen geht schneller als Bargeld zählen – vor allem bei kleinen Beträgen ohne PIN.
Gewinnung neuer KundenKartenakzeptanz spricht breitere Zielgruppen an – auch internationale Kundschaft.

Was kostet Dich als Händler bargeldlos bezahlen?

Beim bargeldlosen Zahlungsverkehr mit Kartenterminals fallen für Dich als Händler minimale Gebühren an. Wir bei den Bezahlexperten nutzen eine unschlagbare Flatrate, die unsere Kunden vor unerwarteten Gebühren schützt. Dieses Modell kombiniert die verschiedenen Gebühren in einer einzigen Gebühr, sodass Du sicher mit den hier aufgeführten Konditionen kalkulieren kannst:

Unschlagbare Flatrate: Kartenzahlung für max. 1,19% pro Zahlung

Umsatz/MonatTransaktionsgebührMonatliche Fixkosten
Bis 15.000€1,19%0€
Ab 15.000€0,89%0€
Ab 25.000€0,69%0€
Ab 50.000€0,49%0€
  • Einmalige Einrichtungsgebühr: 29,99 €
  • Mindestlaufzeit: 3 Monate, danach monatlich kündbar

Möchtest Du mehr über die Gebühren für Kartenzahlungen erfahren? In diesem Ratgeber findest Du alle wichtigen Informationen rund um das Thema Bargeldlos zahlen.

Bargeldloser Zahlungsverkehr: Jetzt kostenlos beraten lassen

Fülle jetzt unseren Konfigurator aus und wir finden mit Dir gemeinsam heraus, wie Kunden bei Dir am besten bargeldlos bezahlen können. Wir beraten Dich gerne unverbindlich und kostenlos.

Kostenvergleich der Anbieter anhand von Beispielen: Bargeldloses zahlen

Einfache Rechenbeispiele zeigen, wie günstig das Anbieten von Kartenzahlungen mit dem richtigen Anbieter sein kann. Hierbei vergleichen wir die Kosten der Bezahlexperten mit denen anderer Anbieter:

SzenarioMonatsumsatz KartenBezahlexpertenAnbieter AAnbieter BAnbieter C
Einstieg5.000 €1,19 % → 59,50 €1,29 % → 64,50 €1,39 % → 69,50 €ca. 1,294 % → 64,70 €
Wachstum12.000 €1,19 % → 142,80 €1,29 % → 154,80 €1,39 % → 166,80 €ca. 1,294 % → 155,28 €
Etabliert25.000 €0,69 % → 172,50 €0,99 % → 247,50 €1,39 % → 347,50 €ca. 1,294 % → 323,50 €

Zwischenfazit: Bargeldlos bezahlen kann mittlerweile sehr günstig sein. Mit dem Kartenterminal der Bezahlexperten senkst Du Deine Kosten spürbar und behältst mehr von Deinem Umsatz. Gleichzeitig bietest Du Deinen Kunden eine komfortable und zeitgemäße Zahlungsmöglichkeit. Wir sind Dein verlässlicher Partner für einfache EC- und Kreditkartenzahlungen. Gehe mit dem Trend und biete Deinen Kunden einen bargeldlosen Zahlungsverkehr an.

Keinen Umsatz verpassen: Diese Karten solltest Du akzeptieren

Um sicherzustellen, dass Du keinen Umsatz verpasst, solltest Du folgende Karten akzeptieren:

Debitkarte, für Kreditkarte akzeptieren

1. Girocard (EC-Karte)

Die Girocard (auch als EC-Karte bekannt), ist die am häufigsten genutzte Karte in Deutschland! Sie wird bei etwa 70% aller Kartenzahlungen eingesetzt und das zunehmend öfter. Im Jahr 2024 gab es mit der Girocard 7,90 Milliarden Transaktionen, was einem Anstieg von 5,6 % entspricht, im Vergleich zum Vorjahr. Etwa 97% der Deutschen ab 16 Jahren besitzen die Girocard. Für moderne Händler ist es daher unerlässlich, die Girocard als Zahlungsmittel zu akzeptieren – ganz egal, ob Supermarkt, Restaurant, Tankstelle oder Kiosk.

Mastercard, VISA und Amex Kreditkarten - bargeldlos bezahlen

2. Kreditkarten

In Deutschland gibt es inzwischen über 34 Millionen Kreditkarten und diese Zahl wächst stetig. Doch welche Kreditkarten solltest Du anbieten?

Besonders weit verbreitet sind Mastercard und Visa. Für eine hauptsächlich deutsche Kundschaft genügt es, diese beiden Karten zu akzeptieren. Die Kreditkarten dieser beiden Anbieter ermöglichen zudem das Bezahlen mit Smartphone oder Smartwach, da Payment-Apps wie Google Pay oder Apple Pay mit Mastercard- oder Visa-Konten verknüpft sind.

Bei ausländischer Kundschaft sind Kreditkarten ohnehin unverzichtbar, da Girocards zwar in Deutschland weit verbreitet, im Ausland jedoch kaum akzeptiert sind. Ohne die Akzeptanz von Kreditkarten entgehen Dir daher potenzielle Kunden.

bargeldlos bezahlen

3. Debitkarten

Mastercard und Visa bieten mittlerweile auch Debitkarten an, die bei Banken wie DKB, ING und N26 die Girocard ersetzen. Diese Karten sind mit dem Bankkonto verknüpft und der Betrag wird direkt abgebucht, ähnlich wie bei der Girocard. Ein wesentlicher Vorteil der Debitkarten ist ihre internationale Akzeptanz.

Um Kunden dieser Banken zu erreichen, ist es somit wichtig, Debitkarten zu akzeptieren. In Deutschland sind etwa 14 Millionen Visa-Debitkarten im Einsatz. Insgesamt bezahlt jeder sechste Kunde mit einer Debitkarte.

Zwischenfazit: Mit diesen 3 Karten wollen Deine Kunden bargeldlos bezahlen

Für Händler ist es essenziell, die gängigen Kartenzahlungsmethoden anzubieten und die damit verbundenen Kosten zu kennen. Dabei sollte besonderer Wert auf die Akzeptanz von Girocard, Debitkarten und Kreditkarten gelegt werden, um möglichst vielen Kunden eine bequeme Zahlungsmöglichkeit zu bieten. Die zunehmende Bedeutung der Handyzahlung sollte ebenfalls berücksichtigt werden.

Heutzutage haben Deine Kunden oft mehrere Karten in ihrem Portemonnaie. Sorge dafür, dass jeder dieser Karten in Deinem Geschäft akzeptiert wird. Andernfalls riskierst Du, Kundschaft an die Konkurrenz zu verlieren. Bargeldloser Zahlungsverkehr sollte selbstverständlich sein.

Das Beste: Mit den Bezahlexperten ist es egal, ob Deine Kundschaft mit Girocard, Debitkarte oder Kreditkarte zahlt. Die Gebühren sind einheitlich gering – max. 1,19% pro Zahlung und ohne monatliche Fixkosten.

Welches Kartenterminal ist für Dein Geschäft das Richtige?

Es gibt verschiedene Zahlungssysteme, bei denen unterschiedliche Kosten für das Anbieten von Kartenzahlung entstehen. Grundsätzlich wird zwischen kabelgebundenen und mobilen Lesegeräten unterschieden, die über verschiedene Ausstattungsmerkmale verfügen:

Stationäre KartenterminalsMobile Kartenterminals
Ideal für feste Verkaufstresen, z. B. in Kiosken oder Arztpraxen.Ideal für den flexiblen Einsatz, z. B. in Gastronomien oder Lieferdiensten.
Kann gedreht oder verschoben werden, bleibt aber am festen Standort.Ortsunabhängig einsetzbar und direkt beim Kunden nutzbar.
Dauerhafte Stromversorgung über Kabel.Akkubetrieb mit langer Laufzeit für den ganzen Tag.
Verbindung über Kabel (Buchse) oder WLAN.Verbindung über WLAN, SIM-Karte oder Bluetooth (mit Basisstation).

Unser Kartenterminal lässt sich mobil oder stationär einsetzen – sichere es Dir für max. 1,19 % pro Zahlung und ohne weitere monatliche Fixkosten.

Fazit: Bargeldlos Bezahlen ist heute der Standard

Kartenzahlungen spielen eine immer wichtigere Rolle beim Bezahlverhalten der Deutschen. Entsprechend solltest Du mit dem Trend gehen und Deinen Kunden die Möglichkeit bieten, aus einer Reihe von bargeldlosen Zahlungsarten wählen zu können. Nur so stellst Du sicher, dass Deine Kunden zufrieden sind und bei Dir, statt bei Deiner Konkurrenz einkaufen.

Hast Du Fragen rund um das Thema Bargeldloser Zahlungsverkehr oder überlegst Du, ein Kartenterminal für Dein Geschäft anzuschaffen? Nutze unseren Konfigurator, um Dich unverbindlich und kostenlos beraten zu lassen. Wir helfen Dir gerne weiter.

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    Häufig gestellte Fragen

    Nicht jedes Handy kann für bargeldloses Bezahlen verwendet werden. Das Gerät muss über NFC (Near Field Communication) verfügen, eine Technologie, die für kontaktlose Zahlungen erforderlich ist. Zusätzlich wird eine passende Bezahl-App wie Apple Pay oder Google Wallet benötigt, die mit einem Bankkonto oder einer Kreditkarte verknüpft ist. Ältere Modelle oder Geräte ohne NFC-Unterstützung können diese Funktion nicht nutzen.

    Die EC-Karte ist das beliebteste bargeldlose Zahlungsmittel in der Bundesrepublik. Trotzdem sollte man nicht vergessen, wie weit Kreditkarten verbreitet sind. Bedenke außerdem, dass die Maestro-Funktion nur noch zeitlich begrenzt nutzbar ist und eine Girocard somit in Zukunft nur noch im Inland eingesetzt werden kann. Dadurch werden verstärkt Debitkarten angeboten, die von einem Kartenterminal allerdings wie eine Kreditkarte behandelt und abgerechnet werden. Von Neobanken, wie z.B. N26, werden allgemein nur Debitkarten statt Girocards ausgegeben.

    Beim Zahlungsvorgang mit dem Handy sind die Apps zudem oft mit Kreditkarten verknüpft. Wenn Dein Kartenlesegerät für die Kreditkartenzahlungen freigeschaltet ist, ermöglichst Du nicht nur Deinen Kunden mehr Flexibilität, sondern bist auch optimal auf die Verlagerung zur Debitkarte vorbereitet. Sollte Dein Gerät bisher nur für EC-Karten freigeschaltet sein, komme gerne auf uns zu und beantrage die kostenlose Freischaltung für Debit- und Kreditkarten. Die Umsetzung erfolgt innerhalb weniger Werktage. So stellst Du sicher, dass Du Dir keinen Umsatz entgehen lässt.

    Bei uns beträgt die Transaktionsgebühr für alle gängigen Zahlungsarten einheitlich max. 1,19% – egal ob mit Girocard, Kreditkarte oder Debitkarte.

    Neben den Bezahlterminals zum Mieten, kannst Du auch Kartenleser für bargeldloses Zahlen kaufen. Entscheidest Du Dich für den Kauf eines Lesegeräts, solltest Du Dich nicht blenden lassen. Oft gibt es versteckte Zusatzkosten oder höhere Gebühren.

    Tipp: Lese Dir auf jeden Fall das Kleingedruckte vor dem Kaufabschluss durch und vergleiche genau die variablen Kosten für EC- und Kreditkarten-Transaktionen.

    *Hinweis zu Preisen und Zusatzkosten: Für Zahlungen mit Commercial Cards fällt ein Zuschlag von +1,59 % an, für internationale Karten fällt ein Zuschlag von +1,49 % an. Einmalige Einrichtungsgebühr: 29,99 €

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