Ratgeber: Bargeldloses Zahlen / Kartenzahlung

Was ist eine EC-Karte? Die wichtigsten Infos im Überblick

Die EC-Karte, offiziell Girocard, ist das wichtigste Zahlungsmittel in Deutschland und für viele Kunden die erste Wahl an der Kasse. Damit Händler davon profitieren, sollten sie wissen, wie die Girocard funktioniert, welche Kosten bei der Akzeptanz anfallen und worin die Unterschiede zu Debit- und Kreditkarten liegen. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Fakten kompakt zusammen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • EC-Karte = Girocard: Die EC-Karte heißt seit 2007 offiziell Girocard. Funktional hat sich nichts geändert – es handelt sich um eine Debitkarte, bei der Zahlungen direkt vom Girokonto abgebucht werden.
  • Weit verbreitet & beliebt: Über 100 Millionen Girocards sind in Deutschland im Umlauf. Im Jahr 2024 wurden 7,9 Milliarden Zahlungen damit durchgeführt. So viele wie nie zuvor. Die Girocard wird heute häufiger genutzt denn je. (Quelle: Girocard)
  • Kontaktlos & mobil zahlen: Rund 90 % aller Girocard-Zahlungen erfolgen mittlerweile kontaktlos per NFC –  sei es mit der Karte selbst oder digital per Smartphone.
  • Wichtig für Händler: Bargeldloses Bezahlen per Girocard erhöht die Kundenzufriedenheit und kann den Umsatz steigern. Kunden erwarten heute Kartenzahlung; Geschäfte ohne Kartenzahlungsoption riskieren Umsatzverluste. Moderne Kartenterminals unterstützen neben der Girocard auch gängige Debit- und Kreditkarten, um alle Kundenwünsche abzudecken.

EC-Kartenzahlung anbieten:
Kostenoptimiertes Kartengerät in wenigen Klicks.

Die Auswahl an Kartenterminals für EC-Karten ist groß und ohne Fachkenntnisse oft unübersichtlich.
Mit unserem Konfigurator finden Sie in kürzester Zeit das beste Gerät:

Was benötigen Sie für Ihr Unternehmen?
Wie viele Lesegeräte benötigen Sie?
Bitte schätzen Sie:
Wie hoch ist Ihr monatlicher Umsatz über Kartenterminals?
Fast geschafft!
In welcher Branche sind sie tätig?
Ihr Flatrate-Angebot liegt bereit!
An wen dürfen wir es senden?
Icon Benutzer
Vorname*
Icon Benutzer
Nachname*
Icon Firma
Firmenname
Icon E-Mail
E-Mail*
Icon Telefon

Ihre Daten sind bei uns sicher. BE Bezahlexperten GmbH benötigt die Kontaktinformationen, um Sie bezüglich unserer Produkte und Dienstleistungen zu kontaktieren. Sie können sich jederzeit von diesen Benachrichtigungen abmelden. Informationen über unsere Verpflichtung zum Schutz Ihrer Privatsphäre finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank!

Wir setzen uns innerhalb der nächsten Stunden per Telefon und/oder per Mail mit Ihnen in Verbindung, um Ihnen die für Sie beste Lösung zu erläutern.

Und falls Sie vorher noch Fragen haben: Sie erreichen uns unter 0221 - 29 27 76 60.

Zurück
100% Girocard-Akzeptanz – Bei uns funktioniert jede Karte!

1. Was ist eine EC-Karte (Girocard)?

Die EC-Karte (heute auch Girocard genannt) ist die meistgenutzte Bankkarte in Deutschland. Sie wird von Banken zum Girokonto ausgegeben und ermöglicht bargeldlose Zahlungen in Geschäften sowie Bargeldabhebungen an Geldautomaten. Technisch handelt es sich um eine Debitkarte, d.h. ausgegebene Beträge werden sofort vom Girokonto abgebucht. Im Gegensatz zur Kreditkarte gibt es keinen Kreditrahmen: Ausgaben sind nur im Rahmen des Kontoguthabens bzw. Dispos möglich. EC-Karten (Girocards) werden derzeit an rund 1.3 Millionen Terminals in Deutschland akzeptiert. (Quelle: Girocard).

1.1 Namensherkunft

Ursprünglich stand EC für Eurocheque – ein System aus den 1960er/70er Jahren, das Schecks europaweit einlösbar machte. Später bezeichnete EC das elektronische Bezahlsystem Electronic Cash, das in den 90ern Kartenzahlungen per PIN ermöglichte. 2007 wurden das EC- bzw. electronic-cash-System und das deutsche Geldautomaten-Netz zusammengelegt und in Girocard umbenannt. Trotz des neuen Namens hat sich der Begriff EC-Karte umgangssprachlich gehalten. Er meint aber dieselbe Girocard.

Kann man die Girocard also heute weiterhin als EC-Karte bezeichnen? Ja, das ist ohne Probleme möglich. Da die Funktionen der Karte unverändert geblieben sind, führt diese umgangssprachliche Nutzung zu keinen Missverständnissen. Sie können somit sicher sein, dass Ihre Kundschaft die Girocard auch dann problemlos erkennen und nutzen, wenn sie weiterhin als EC-Karte bezeichnet wird.

1.2 Inland und Ausland

Die Girocard ist ein von deutschen Banken getragenes System. Das garantiert eine hohe Akzeptanz im Inland, bringt aber Einschränkungen im Ausland mit sich. Deshalb sind viele Girocards mit Partner-Systemen kombiniert (sog. Co-Badges), z.B. ehemals Maestro (Mastercard) oder V-Pay (Visa), um auch im Ausland eingesetzt werden zu können. Moderne Karten setzen vermehrt auf Visa Debit oder Debit Mastercard als Co-Badge, wodurch Girocards ebenfalls weltweit und für Online-Zahlungen genutzt werden können. Ihre Sparkassen-Card zum Beispiel ist eine Girocard, mit der Sie im Geschäft, online und mobil bezahlen können.

2. Wie funktioniert eine EC-Kartenzahlung?

Eine EC- bzw. Girocard-Zahlung läuft für Kunden wie Händler einfach und schnell ab. In der Praxis gibt es zwei Verfahren, die man an der Kasse meist an der Eingabe der PIN oder einer Unterschrift unterscheiden kann:

  • Zahlung mit PIN: Der Kunde steckt die Karte ins Terminal oder hält sie kontaktlos davor und gibt seine PIN ein (bei Beträgen unter 50 € oft nicht nötig). Das Terminal prüft online die Kontodeckung und autorisiert die Zahlung sofort (wenn genügen Guthaben vorhanden ist). Der Betrag wird direkt reserviert und zeitnah abgebucht. Für den Händler fällt eine Gebühr an, dafür ist die Zahlung garantiert. Dieses Verfahren entspricht dem klassischen Girocard- bzw. electronic-cash-System.
  • Zahlung mit Unterschrift: Der Kunde bestätigt den Kauf per Unterschrift statt PIN. Es erfolgt keine sofortige Deckungsprüfung; der Betrag wird später per Lastschrift eingezogen. Für den Händler fallen zunächst keine Transaktionsgebühren an, jedoch kann die Lastschrift platzen, wenn das Konto nicht gedeckt ist. Das Verfahren heißt elektronisches Lastschriftverfahren (ELV). Viele Händler nutzen heute bevorzugt das PIN-Verfahren, weil es Zahlungsausfälle verhindert.

Kontaktlos bezahlen: Fast jede moderne Girocard unterstützt NFC. Für Beträge bis 50 € ist dabei oft keine PIN erforderlich. Die Karte oder das Smartphone (mit digital hinterlegter Karte) wird einfach ans Terminal gehalten. Gelegentlich fordert das System aus Sicherheitsgründen dennoch die PIN an, insbesondere bei kumulierten Kontaktlos-Zahlungen über einem Schwellenwert. Kontaktlos-Zahlungen über 50 € erfordern immer eine PIN-Bestätigung oder Unterschrift, analog zum bisherigen Ablauf.

3. Voraussetzungen für Händler: Zahlungen mit EC-Karte akzeptieren

Was benötigt ein Händler, um EC-Kartenzahlungen anzubieten? Im Wesentlichen drei Dinge: ein Vertrag mit einem Zahlungsanbieter, ein EC-Kartenterminal (Kartenlesegerät) und geschultes Personal im Umgang damit.

  • Kartenlesegerät: Für Kartenzahlungen am Point-of-Sale braucht es ein zertifiziertes Terminal, das Girocard- und Kartenzahlungen abwickeln kann. Die Geräte lassen sich entweder kaufen oder mieten. Kaufgeräte kosten je nach Modell bis zu 500 €, Mietgeräte liegen oft unter 20 € pro Monat, zusätzlich fällt mitunter eine einmalige Einrichtungsgebühr an. Händler können aus stationären oder mobilen Terminals wählen, je nach Geschäftsmodell.
    Wichtig: Das Terminal sollte Girocard und gängige internationale Karten (Visa, Mastercard etc.) unterstützen.
  • Zahlungsdienstleister & Netzbetrieb: Händler schließen in der Regel einen Vertrag mit einem Netzbetreiber oder Payment-Provider ab, der die Transaktionen abwickelt. Dieser stellt die Konnektivität sicher (Telefon/Internetverbindung des Kartengeräts) und rechnet die Zahlungen mit den Kartenorganisationen und Banken ab. Bei der Auswahl des Anbieters sollten Händler auf die Gebühren achten (siehe nächster Abschnitt). Moderne Anbieter ermöglichen häufig Gesamtpakete mit einheitlicher Abwicklung für alle Kartentypen.
  • Mitarbeiterschulung: Das Kassenpersonal muss mit der Nutzung des Terminals vertraut sein. Das umfasst einfache Abläufe (Karte richtig einstecken oder kontaktlos annehmen, Beleg zur Unterschrift vorlegen) ebenso wie das Vorgehen bei Abbrüchen oder Fehlermeldungen. Die Bedienung ist heutzutage jedoch sehr benutzerfreundlich und Anbieter unterstützen Händler mit Anleitung und Support.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, steht der Einführung der Kartenzahlung nichts mehr im Wege. Zu beachten ist lediglich, dass Gebühren und Transaktionskosten einkalkuliert werden müssen – doch der Gewinn an Service und Umsatzchancen macht Kartenzahlung für die meisten Händler attraktiv.

4. Was kostet die EC-Kartenzahlung den Händler?

Gut zu wissen: In Deutschland sind Händler (noch) nicht gesetzlich verpflichtet, EC-Kartenzahlung anzubieten. Doch aus Wettbewerbs- und Servicegründen ist es sehr zu empfehlen, zumal viele Kunden Kartenzahlung heute voraussetzen. Bei der Kalkulation sollten Händler die folgenden Kostenpunkte berücksichtigen:

  • Gerätekosten: Wie oben erwähnt, fallen entweder Anschaffungskosten (bis zu 500 € einmalig) oder Mietraten (ca. 10-20 € monatlich) für das EC Kartenzahlungsgerät an. Die Kosten variieren je nach Anbieter. Zudem wird oftmals eine Einrichtungsgebühr berechnet.
  • Grundgebühren: Einige Payment-Provider erheben monatliche Fixgebühren oder Paketpreise für ihre Dienstleistung. Es lohnt sich, die Modelle zu vergleichen.
  • Transaktionsgebühren: Pro Kartenzahlung fällt i.d.R. eine Gebühr an. Typischerweise liegen die Kosten zwischen ca. 1 % und 3 % des Umsatzbetrags. Bei den meisten Anbietern werden für die verschiedenen Kartenarten (Giro-, Kredit- und Debit) unterschiedlich hohe Gebühren berechnet. Allerdings gibt es neue Preismodelle, die einheitliche Gebühren für alle Kartenarten anbieten. So ein Modell kann für Händler die Gebührenstruktur deutlich vereinfachen.

Schon gewusst? Unser Preismodell sagt “Nein!” zu unüberschaubaren, überteuerten Gebühren. Sie zahlen maximal 1,19 % pro Zahlung (unabhängig davon, ob Girocard, Debit- oder Kreditkarte). That’s it. Wir streichen die Grundgebühren und monatliche Terminalmiete.

5. EC-Karte, Debitkarte oder Kreditkarte – Unterschiede im Überblick

Oft herrscht Unklarheit über die Begriffe EC-Karte (Girocard), Debitkarte und Kreditkarte. Hier sind die wichtigsten Unterschiede in einer übersichtlichen Vergleichstabelle:

MerkmalEC-Karte (Girocard)DebitkarteKreditkarte
Verknüpftes KontoGirokonto (Abbuchung sofort)Girokonto (Abbuchung sofort)Kreditkartenkonto oder Girokonto (Abbuchung gesammelt/später)
ZahlungsabwicklungSofortige Belastung des Kontos (Debit)Sofortige Belastung des Kontos (Debit)Verzögerte Belastung (i.d.R. monatliche Sammelbuchung)
EinsatzgebietHauptsächlich Deutschland; im Ausland nur mit internationalem Co-Badge (z.B. Debit Mastercard oder Visa Debit)Weltweit, wo Visa/Mastercard akzeptiertWeltweit, wo Kreditkarten akzeptiert
Online-ZahlungenNur mit Debit-Co-Badge (klassische Girocard allein meist nicht online nutzbar)Ja, wie Kreditkarten (voll online-fähig)Ja, voll online-fähig
BesonderheitenOft nur national einsetzbar; sehr verbreitet in DE (Standardsystem)Ersetzt bei Direktbanken oft die Girocard; kombiniert globale Akzeptanz mit direkter AbbuchungBietet Kreditrahmen, oft Zusatzleistungen (Versicherungen, Bonusprogramme)
Vorteile aus HändlersichtGeringe Ausfallrisiken im PIN-Verfahren; oft günstiger im Vergleich zu Debit/KreditkartenGlobale Akzeptanz – auch Touristen können damit zahlenHöhere Kaufbeträge möglich (Kunde ist flexibler durch Kredit); internationale Kundschaft erwartet oft Kreditkartenzahlung

Hinweis: Die Begrifflichkeiten können verwirrend sein. Genau genommen ist jede Girocard eine Form der Debitkarte. Im deutschen Sprachgebrauch meint Debitkarte heute aber oft speziell die neuen Vista-/Mastercard-Debitkarten, während EC-Karte die Girocard bezeichnet. Händler sollten idealerweise alle Kartentypen akzeptieren, um kein Umsatzpotenzial zu verschenken.

6. Ist Ihr Kartenlesegerät für Debit- und Kreditkarten freigeschaltet?

Im Geldbeutel Ihrer Kundschaft steckt heute eine große Vielfalt an Karten: Girocards, moderne Debitkarten von Visa oder Mastercard, klassische Kreditkarten – und oft sogar mehrere davon gleichzeitig. Für Händler bedeutet das: Nur wer alle gängigen Kartentypen akzeptiert, bietet zeitgemäßen Service und vermeidet Umsatzverluste.

Warum Sie Debit- und Kreditkarten unbedingt freischalten sollten:

  • Erweiterte Zahlungsoptionen: Ihre Kundschaft kann frei wählen, wie sie bezahlen möchte – das steigert Komfort und Kundenzufriedenheit.
  • Kundengewinnung: Viele Direkt- und Neobanken geben ausschließlich Debitkarten aus. Wer diese akzeptiert, erschließt automatisch neue Kundengruppen.
  • Internationale Gäste: Kreditkarten sind weltweit verbreitet und gerade bei Touristen das bevorzugte Zahlungsmittel.
  • Moderne Terminals sind automatisch kompatibel: Aktuelle Geräte unterstützen neben der Girocard auch Debitkarten und Kreditkarten ohne zusätzliche Einstellungen.
  • Mehr Umsatzpotenzial: Je mehr Zahlungsarten Sie anbieten, desto geringer die Kaufabbrüche – und desto höher die Chance auf größere Warenkörbe.
Verschiedene Kreditkarten auf einer Tastatur (EC-Karte)

Einheitliche Gebühren für alle Karten – mit den Bezahlexperten

Damit Kartenzahlung für Händler so einfach und günstig wie möglich wird, profitieren Sie bei den Bezahlexperten von einem klaren, einheitlichen Preismodell:

  • Einheitliche Gebühren für alle Kartenarten – Girocard, Debitkarte und Kreditkarte
  • Top-Konditionen bis maximal 1,19 % pro Transaktion
  • Keine monatliche Grundgebühr
  • Keine Terminalmiete

So bleiben Ihre Kosten jederzeit transparent und Sie bieten Ihren Kunden die volle Bezahlfreiheit.

7. Das Ende von Maestro: Auswirkungen auf die EC-Karte

Ein wichtiger aktueller Wandel ist die Einstellung des Maestro-Systems (Maestro war das Debit-Co-Badge von Mastercard, oft auf EC-Karten zu finden). Mastercard hat angekündigt, ab Juli 2023 keine neuen Maestro-Karten mehr zuzulassen .Für Girocard-Nutzer bedeutet das: Neue Girocards bekommen statt Maestro entweder kein Co-Badge oder ein moderneres, etwa Debit Mastercard. Bestehende Karten mit Maestro bleiben bis Ende 2027 nutzbar. Visa hat ein ähnliches System namens V-Pay, das ebenfalls in der Bedeutung sinkt.

Folge für Händler: Im Grunde ändert sich wenig an der Akzeptanz. Wenn Ihr Terminal heute Maestro akzeptiert, wird es auch die Nachfolger akzeptieren. Zukünftig ausgegebene Karten tragen z.B. das Debit Mastercard-Logo anstelle von Maestro. Diese können an allen Mastercard-Akzeptanzstellen genutzt werden. Für Händler ist es wichtig, ihren Zahlungsanbieter so aufzustellen, dass alle gängigen Karten angenommen werden. Nicht alle Kartenzahlungsgeräte nehmen zum Beispiel alle Girocards an. Daher gilt Vorsicht bei der Wahl des Kartenterminal-Anbieters.

8. Fazit: Jeder Händler sollte EC-Karte akzeptieren

Die EC-Karte bzw. Girocard ist und bleibt ein zentrales Zahlungsmittel in Deutschland und ein Muss für Händler, die ihren Kunden bargeldlose Zahlung anbieten wollen. Obwohl der Name EC-Karte historisch ist, sind Funktionen und Akzeptanz weiterhin auf dem neuesten Stand: Kontaktloses Bezahlen, mobile Payment und die Verzahnung mit internationalen Kartensystemen machen die Girocard heute vielseitiger denn je.

Für Händler bedeutet die Akzeptanz von EC-Karten zufriedene Kunden, höheres Umsatzpotenzial und eine Modernisierung des Geschäfts. Die Kosten halten sich dank fairer Gebührenmodelle in Grenzen und werden durch die Vorteile meist mehr als aufgewogen. Wichtig ist, einen Payment-Partner zu wählen, der transparente und attraktive Konditionen bietet. So ist Ihr Unternehmen für die Zukunft des Zahlungsverkehrs bestens gerüstet. Damit Ihre Kundschaft Zahlungsfreiheit am Terminal hat, sollten Sie zusätzlich Zahlungen per Kredit- und Debitkarte akzeptieren. So ist Ihr Unternehmen für die Zukunft des Zahlungsverkehrs bestens gerüstet.

Tipp: Mit unserem Konfigurator erhalten Sie in nur 4 Schritten die Bezahllösung, die perfekt auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist.

Bieten Sie Ihren Kunden jetzt günstig Kartenzahlungen an!

Häufige Fragen

Unter einer EC-Karte versteht man die ehemalige Bezeichnung für die deutsche Girocard. Es handelt sich um eine Debit-Bankkarte, die an ein Girokonto gekoppelt ist. Zahlungen und Geldabhebungen werden damit sofort vom Konto abgebucht. Die EC-Karte im klassischen Sinn wurde 2007 in Girocard umbenannt, der Begriff EC-Karte wird umgangssprachlich weiterhin genutzt.

Ja, jede Girocard ist eine Debitkarte, da Abbuchungen sofort erfolgen. Allerdings wird im aktuellen Sprachgebraucht oft unterschieden. Als “Debitkarte” bezeichnen Banken heute meist Visa Debit oder Mastercard-Debitkarten, die statt einer Girocard ausgegeben werden. Beide funktionieren ähnlich: kein Kredit, Betrag geht direkt vom Konto ab. Der Unterschied liegt im Zahlungssystem: Die Girocard benutzt das deutsche girocard-Netz, die Visa/Master-Debitkarten das internationale Visa-/Mastercard-Netz. In der Praxis merkt der Kunde kaum den Unterschied, außer dass Visa/Master-Debitkarten weltweit und online einsetzbar sind, während eine reine Girocard das nur mit entsprechendem Co-Badge kann.

Der Hauptunterschied liegt in der Abrechnung: Mit der EC-Karte/Girocard (Debitkarte) wird sofort vom Konto abgebucht, mit der Kreditkarte erst später (meist gesammelt einmal im Monat). Zudem ist die EC-Karte primär für Inlandszahlungen gedacht während Kreditkarten weltweit akzeptiert werden und einen Kreditrahmen bieten. Für Händler sind Kreditkartenzahlungen oft mit höheren Gebühren verbunden, ermöglichen aber auch Zahlungen von Kunden, die kein Girocard-System haben (z.B. Touristen) und generell höhere Rechnungsbeträge. Eine Girocard ist ideal für den alltäglichen Gebrauch in Deutschland, eine Kreditkarte für Flexibilität im In- und Ausland sowie Online.

Tipp: Bei den Bezahlexperten sind die Gebühren für Girocard, Kredit- und Debitkarten einheitlich günstig. Wir finden, dass Händler nicht mit unnötig hohen Kosten dafür “bestraft” werden dürfen, dass sie ihren Kunden eine breite Auswahl an Bezahlmöglichkeiten bieten möchten. Monatliche Grundgebühren oder Terminalmieten fallen nicht an.

Nein, die Girocard (EC-Karte) bleibt erhalten. Zwar wurde der Name EC-Karte bereits 2007 offiziell durch Girocard ersetzt, aber es gibt keine Pläne, die Girocard abzuschaffen. Im Gegenteil: Sie wird mehr genutzt denn je. Missverständnisse entstehen manchmal durch Änderungen bei Kartensystemen (etwa dem Ende von Maestro). Doch die Girocard selbst – ob als eigenständige Karte oder in Kombination mit Visa/Mastercard-Debit – bleibt ein fester Bestandteil des deutschen Zahlungsverkehrs.

Kartenzahlung zu akzeptieren lohnt sich, weil Sie damit die Kundenerwartungen erfüllen und einen klaren Wettbewerbsvorteil haben. Viele Menschen – besonders Jüngere – zahlen lieber mit Karte. Das steigert Kundenzufriedenheit, bringt neue Kundengruppen und führt oft zu höheren Umsätzen, da Kunden nicht vom Bargeld im Portemonnaie abhängig sind. Außerdem macht weniger Bargeld im Laden Ihren Betrieb sicherer und die Abrechnung deutlich einfacher. Kurz: Kartenzahlung gehört heute einfach dazu. Das sagen auch die neuesten Studien. Die Karte ist erstmal beliebtestes Zahlungsmittel!

Schon gewusst? Mit unserem neuen Vergleichsrechner können Sie in unter 2 Minuten erfahren, wie viel Sie mit den Bezahlexperten im Vergleich zu anderen Anbietern sparen können. Probieren Sie es jetzt hier aus.

Die Kosten setzen sich bei den meisten Anbietern aus Gerätekosten (Kauf oder Miete eines Kartenterminals), Grundgebühren des Anbieters und den Transaktionsgebühren pro Zahlung zusammen. Ein Kartenlesegerät kann beim Kauf bis zu 500 € kosten oder für rund 15-20 €/Monat gemietet werden. Pro Kartenzahlung verlangen die verschiedenen Anbieter unterschiedliche Gebühren, wobei die Girocard-Zahlungen im Regelfall am günstigsten sind. Am teuersten für Händler sind Kreditkarten-Zahlungen.

0 € Grundgebühr, 0 € Terminalmiete, einheitliche Gebühren pro Zahlung von maximal 1,19 %. Wir stellen vor: Unser neues Preismodell. Jetzt mehr erfahren.