Ratgeber: Bargeldloses Zahlen / Kartenzahlung

Point of Sale Terminal (POS-Terminal) – Definition, Funktionen und Einsatzmöglichkeiten

POS Geräte für das bargeldlose Zahlen

Ob Modeboutique, Bäckerei, Apotheke oder Arztpraxis: Kunden erwarten heute, vor Ort schnell und unkompliziert mit Karte oder Smartphone zu bezahlen. Genau dafür benötigen Sie ein Point of Sale Terminal (POS-Terminal) – also ein Kartenterminal, das Zahlungen sicher verarbeitet und Ihren Alltag an der Kasse spürbar vereinfacht.

In diesem Beitrag erfahren Sie, was ein POS-Terminal genau ist, wie POS Zahlungen funktionieren, welche Art von POS-Terminals es gibt (stationär vs. mobil) und worauf insbesondere geachtet werden sollte.

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1. Was ist ein POS-Terminal?

Ein Point of Sale Terminal (POS-Terminal) ist ein Gerät oder eine digitale Lösung, mit der Kundenzahlungen direkt am Verkaufsort bargeldlos erfolgen können. Der “Point of Sale” (POS) bezeichnet allgemein den Ort, an dem ein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft wird – etwa die Ladentheke im Einzelhandel, der Tisch im Restaurant oder die Kasse in einer Arztpraxis. Ein POS-Terminal prüft bei jeder Kartenzahlung die eingelegte oder kontaktlos angelegte Debit- oder Kreditkarte auf Gültigkeit (z. B. auf Kartensperrung) und leitet die Transaktionsanfrage zur Autorisierung an die Bank weiter. Nach erfolgreicher Autorisierung wird der Betrag vom Konto des Kunden abgebucht und dem Händlerkonto gutgeschrieben. Moderne POS-Terminals akzeptieren dabei alle gängigen Zahlungsarten – von Girocard (EC-Karte) über Kreditkarten (Visa, Mastercard, etc.) bis hin zu Smartphone-Wallets wie Apple Pay und Google Pay. Selbst Online-Shops nutzen virtuelle POS-Terminals, um Kartenzahlungen im E-Commerce abzuwickeln.

Kurz gesagt: Das POS-Terminal ist die zentrale Schnittstelle für schnelle und sichere Kartenzahlungen direkt am Ort des Geschäfts.

2. Wie funktioniert eine POS-Zahlung?

Der Ablauf einer Kartenzahlung am POS-Terminal lässt sich in einigen Schritten zusammenfassen:

Zunächst gibt der Händler den zu zahlenden Betrag am Terminal oder Kassensystem ein. Der Kunde steckt seine Karte ein, zieht sie durch oder hält sie kontaktlos an das Terminal (bei NFC-fähigen Karten/Smartphones). Das Terminal erfasst die Kartendaten und kommuniziert online mit dem Zahlungsdienstleister und der Bank des Händlers (Acquirer). Von dort läuft die Autorisierungsanfrage über das entsprechende Karten-Netzwerk (z. B. Visa oder Mastercard) weiter zur Bank des Karteninhabers (Issuer). Die Issuer-Bank prüft Deckung und Gültigkeit der Karte und sendet eine Genehmigung oder Ablehnung zurück an das Terminal. Ist die Transaktion genehmigt, erfolgt sofort eine Bestätigung am Terminal; es kann ein Beleg gedruckt oder elektronisch versendet werden. Der Betrag wird innerhalb weniger Werktage vom Konto des Kunden abgebucht und dem Händler gutgeschrieben. Bei Ablehnung erhält der Händler eine Fehlermeldung und der Kunde wird um eine alternative Zahlungsart gebeten. Im Hintergrund protokolliert die POS-Software alle Vorgänge, aktualisiert ggf. Lagerbestände und bereitet die Daten für die spätere Abrechnung vor. Am Tagesende werden alle getätigten Zahlungen in einem Batch an die Bank übermittelt, welche die Gesamtabrechnung und Auszahlung an den Händler vornimmt. Dieser automatisierte Ablauf sorgt dafür, dass Kartenzahlungen am POS-Terminal für Kunde und Händler bequem, schnell und sicher erfolgen.

3. Stationäre vs. mobile POS-Terminals

Unterschiede zwischen stationären und mobilen POS-Terminals

MerkmalStationäres POS-TerminalMobiles POS-Terminal
InstallationFester KassenplatzOrtsunabhängig
StromversorgungNetzstromAkku
InternetverbindungLAN (Ethernet)WLAN oder Mobilfunk
MobilitätNicht mobilTragbar
Typische EinsatzbereicheEinzelhandel, feste GastronomieRestaurants, Lieferdienste, Außendienst

Beide Terminalarten unterstützen alle gängigen Zahlungsarten – von girocard über Kreditkarten bis hin zu kontaktlosen Zahlungen mit Smartphone oder Smartwatch. Der Unterschied liegt weniger in der Funktionalität als vielmehr in der Flexibilität im Verkaufsalltag.

All-in-One-Terminals vs. App-basierte Kartenleser

Neben der Unterscheidung in stationär und mobil gibt es Unterschiede im Gerätetyp. Besonders verbreitet sind heute All-in-One-POS-Terminals sowie app-basierte Kartenleser.

All-in-One-Terminals vereinen Kartenleser, Display, Software und häufig auch einen Belegdrucker in einem einzigen Gerät. Sie funktionieren eigenständig und benötigen kein zusätzliches Smartphone oder Tablet. Solche Lösungen – wie wir sie bei den Bezahlexperten anbieten – sind besonders zuverlässig und professionell im täglichen Einsatz.

App-basierte Kartenleser hingegen werden per App mit einem Smartphone oder Tablet gekoppelt. Sie sind in der Anschaffung oft günstiger, bringen jedoch Nachteile mit sich: höhere Transaktionsgebühren, Abhängigkeit von einem Zweitgerät und ein weniger professioneller Eindruck im Kundenkontakt. Für kleine Cafés mag das ausreichend sein, in vielen Branchen wie Arztpraxen, Friseursalons oder Hotels ist ein vollwertiges POS-Terminal jedoch die bessere Wahl.

4. Funktionen moderner POS-Systeme

Ein POS-Terminal dient in erster Linie der Zahlungsabwicklung, doch moderne POS-Systeme (Kassensysteme) können weit mehr als nur Zahlungen entgegenzunehmen. Im Zusammenspiel von Hardware und Software bieten viele Systeme zusätzliche Funktionen, die Geschäftsabläufe erleichtern:

  • Bestands- und Warenwirtschaft: Das POS-System kann den Produktkatalog speichern und bei jedem Verkauf automatisch den Lagerbestand aktualisieren. So behält man in Echtzeit den Überblick über vorrätige Artikel und kann leichter nachbestellen.
  • Daten und Berichte: Jedes POS-Terminal erfasst Transaktionsdaten zu Verkäufen. Diese Daten fließen in Analysen ein, die z. B. zeigen, welche Produkte sich am besten verkaufen, zu welchen Zeiten das Geschäft am stärksten frequentiert ist und welcher Mitarbeiter wie viele Verkäufe erzielt. Solche Verkaufsstatistiken und Berichte helfen bei fundierten Geschäftsentscheidungen und der Buchhaltung.
  • Belegerstellung: Ein POS-Terminal kann Kassenbelege drucken oder digital per E-Mail/SMS an Kunden versenden, sobald eine Transaktion abgeschlossen ist. Dadurch erfüllt man die Belegpflicht und bietet Kunden einen Nachweis für ihren Einkauf.
  • Kundenbindung & Bonusprogramme: Fortgeschrittene POS-Lösungen lassen sich mit Kundenverwaltung und Treueprogrammen verknüpfen. Sie erfassen z. B. die Einkaufsgewohnheiten von Stammkunden und ermöglichen es, Bonuspunkte oder Rabatte für wiederkehrende Käufe zu vergeben. Dies stärkt die Kundentreue und kann den Umsatz steigern.
  • Mitarbeiter-Management: Insbesondere im Einzelhandel und der Gastronomie nutzen POS-Systeme oft Tools zur Mitarbeiterverwaltung. Anhand der Verkaufsdaten können z. B. Personaleinsatzpläne optimiert werden – Stoßzeiten werden erkannt und es ist klar, wann mehr Personal nötig ist. Zudem lässt sich nachvollziehen, welcher Mitarbeiter welchen Verkauf getätigt hat.

Nicht jedes einfache Kartenterminal bietet all diese Funktionen – oft sind dafür integrierte POS-Komplettsysteme erforderlich (z. B. Tablet-Kassensysteme mit entsprechender Software). Dennoch zeigt die Entwicklung, dass POS-Hardware und -Software immer mehr verschmelzen. Selbst kompakte Bezahlterminals können heute Zusatzfeatures wie Trinkgeldfunktionen, Umsatzberichte oder Kassenschnitt auf Knopfdruck bereitstellen. Für Händler bedeutet dies, dass ein modernes POS-Terminal nicht nur das Inkasso von Kartenzahlungen übernimmt, sondern gleichzeitig helfen kann, das Geschäft effizienter zu steuern.

5. Vorteile eines POS-Terminals für Händler

Der Einsatz von POS-Terminals bringt zahlreiche Vorteile für Unternehmer im Verkauf. Insbesondere stationäre Händler, die Kartenzahlung anbieten, verschaffen sich Wettbewerbs- und Effizienzgewinne:

  • Mehr Umsatz und spontane Käufe: Durch hohe Kartenakzeptanz entgeht dem Händler kein Verkauf mehr – Kunden kaufen eher und mehr, wenn sie bequem mit Karte zahlen können. Zusatzverkäufe (z. B. impulse Artikel oder höherwertige Produkte) lassen sich so steigern.
  • Weniger Aufwand & Kosten: Kartenzahlungen bedeuten weniger Bargeld-Handling und damit weniger Aufwand beim Kassenabschluss und Einzahlen. Automatisierte Abrechnungssysteme reduzieren Zahlungsausfälle (kein „schlechtes Geld“) und die variablen Kosten pro Transaktion sind gering. Gerade mit dem garantierten Lastschriftverfahren (GLV) kann das Risiko geplatzter Lastschriften minimiert werden.
  • Hygiene und Sicherheit: Kontaktloses Bezahlen per NFC erhöht die Hygiene am Kassenplatz – ein wichtiger Faktor nicht erst seit der Corona-Pandemie. Zudem verringert weniger Bargeld im Laden das Diebstahlrisiko und erhöht die Sicherheit.
  • Modernes Image & Kundenservice: Ein Kartenterminal bietet ein komfortables Bezahlerlebnis, was vom Kunden als guter Service wahrgenommen wird. Unternehmen, die moderne Zahlungsmethoden anbieten, gewinnen an Image und Professionalität. Ein schnelles, reibungsloses Zahlen hinterlässt einen positiven Eindruck beim Kunden, der gern wiederkommt.

Zusammengefasst: Mit POS-Terminals können Händler kundenfreundlicher, effizienter und zukunftssicher agieren. In vielen Branchen sind Kartenzahlungen heute quasi ein Muss, um konkurrenzfähig zu bleiben.

6. Vorteile für die Kundschaft

Auch Kunden profitieren von POS-Terminals und der Möglichkeit, bargeldlos zu bezahlen:

  • Bequemlichkeit: Das Bezahlen geht schnell und einfach – Karte oder Smartphone zücken, an das Terminal halten oder PIN eingeben, fertig. Lange Schlangen durch umständliches Barzahlen werden vermieden.
  • Flexibilität: Kunden sind nicht mehr vom mitgeführten Bargeldbetrag abhängig. Spontaneinkäufe oder größere Beträge sind kein Problem, da quasi unbegrenzt per Karte gezahlt werden kann.
  • Kontaktlos & hygienisch: Dank NFC-Technologie können kleine Beträge kontaktlos ohne PIN gezahlt werden. Das berührungslose Bezahlen erhöht die Hygiene und ist schneller, da das Einstecken der Karte entfällt.
  • Sicherheit: Viele fühlen sich sicherer, wenn sie weniger Bargeld mit sich tragen müssen. Die Kartenzahlung bietet zudem durch PIN/Signatur-Verifizierung eine kontrollierte Transaktion, und bei Verlust der Karte haftet in der Regel nicht der Kunde (bei rechtzeitiger Sperrung).
  • Bessere Ausgabenübersicht: Durch die elektronischen Zahlungsnachweise (Kontoabbuchung, digitale Belege) behalten Kunden leichter den Überblick über ihre Ausgaben. Man erhält von der Bank Aufstellungen aller Kartenzahlungen, was das Budgetieren erleichtert.

Unterm Strich erhöhen POS-Terminals den Komfort und die Zufriedenheit auf Kundenseite. Viele Verbraucher erwarten heute selbstverständlich die Möglichkeit, auch kleinere Beträge mit Karte oder Smartphone bezahlen zu können – und honorieren es, wenn Händler diesen Service bieten.

7. Wer braucht ein POS-Terminal?

Stationäre Einzelhändler aller Art zählen natürlich zur Hauptzielgruppe für POS-Terminals: Vom Supermarkt über das Modegeschäft bis zum kleinen Ladencafé – überall dort, wo an Endkunden verkauft wird, sind Kartenzahlungen inzwischen üblich. Doch die Einsatzbereiche gehen weit darüber hinaus. Gastronomiebetriebe (Restaurants, Bars, Imbisse) profitieren enorm von mobilen Kartenlesern, um direkt am Tisch abzurechnen. Dienstleister und Handwerker – vom Friseursalon über Kosmetikstudios bis zum Schlüsseldienst – setzen vermehrt auf Kartenzahlung, um ihren Kunden maximale Bezahlflexibilität zu bieten. Apotheken und Arztpraxen gehören ebenfalls zu den Branchen, in denen Kartenzahlungen immer häufiger erwartet werden. Patienten begleichen Rechnungen beim Arzt oder in der Apotheke zunehmend bargeldlos, was für beide Seiten praktisch ist. Selbst im Bereich öffentliche Verwaltung (z. B. Bürgerämter) oder Bildungswesen (Unimensen, Bibliotheken) kommen POS-Terminals zum Einsatz, um Gebühren oder Verkäufe abzuwickeln.

Kurz gesagt eignet sich ein POS-Terminal für alle Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen an Endkunden verkaufen und eine zukunftssichere Payment-Lösung anbieten wollen. In manchen Branchen mag Bargeld zwar noch verbreitet sein, doch der Trend geht klar Richtung Karte statt Cash. Viele Betriebe, die sich jahrelang gegen Kartenzahlung gewehrt haben, vollziehen nun den Wandel – oft aus Konkurrenzdruck oder weil Kunden aktiv nach Kartenzahlung fragen. Die Erfahrungen zeigen fast durchweg, dass sich die Anschaffung eines Kartenterminals lohnen kann: Händler berichten von Umsatzsteigerungen, wenn sie Kartenzahlung einführen, da Kunden spontaner und häufiger einkaufen. Gerade bei höherpreisigen Angeboten (z. B. Elektronik, Möbel) oder in Dienstleistungsbereichen mit wiederkehrenden Kunden (Fitnessstudio, Kosmetiker etc.) ist die Kartenakzeptanz ein klarer Wettbewerbsvorteil.

8. Kosten und Gebühren eines POS-Terminals

Bei der Anschaffung eines POS-Terminals stehen zwei grundsätzliche Modelle zur Wahl: Kaufen oder Mieten.

Beim Kauf zahlt der Händler einmalig den Preis für die Hardware (das Terminal) und wird Eigentümer. Es fallen keine monatlichen Gerätekosten an; allerdings liegen bei Kauf-Geräten die Transaktionsgebühren pro Zahlung oft etwas höher, da der Anbieter die fehlende Miete über höhere prozentuale Gebühren kompensiert. Diese Variante kann sich lohnen, wenn die Gerätekosten überschaubar sind und man kein langfristiges Vertragsmodell wünscht. Einfache Kartenleser sind teils für wenige hundert Euro erhältlich, während komplexere Kassensysteme (Tablet-Kassen mit Drucker, Kassenschublade etc.) auch über 1000 € kosten können.

Beim Mieten eines POS-Terminals entfallen die hohen Anschaffungskosten – stattdessen zahlt man monatliche Mietgebühren für das Gerät. Je nach Anbieter und Gerät liegen diese etwa zwischen 10 € und 50 € pro Monat. Hinzu kommen variable Gebühren pro Transaktion, die in der Regel etwas niedriger sind als bei Kauf-Geräten. Viele Anbieter bieten Mietpakete ohne feste Laufzeit (monatlich kündbar) oder mit verschiedenen Vertragslaufzeiten an. Die Miet-Variante bietet Kalkulationssicherheit (konstante Grundkosten) und ist attraktiv, wenn man neu in die Kartenzahlung einsteigt oder stets das neueste Gerät nutzen möchte. Wichtig: Für Endkunden ist eine POS-Zahlung in der Regel kostenlos – der Kunde trägt keine Gebühren bei Kartenzahlungen im Inland. Lediglich bei Kreditkarten aus dem Ausland oder speziellen Karten können ggf. Bankgebühren oder Aufschläge anfallen, die aber meist den Händler treffen, nicht den Kunden. Händler sollten diese Kostenstruktur bei ihrer Kalkulation berücksichtigen.

Neben Miete/Kauf sind die Transaktionsgebühren (Disagio) der wichtigste Kostenfaktor. Üblich sind Modelle, bei denen ein Prozentsatz vom Umsatz einbehalten wird (z. B. 0,5–2% je nach Kartenart und Anbieter) und ggf. ein paar Cent Fixgebühr pro Vorgang. Einige Anbieter verlangen zusätzlich eine monatliche Grundgebühr oder Mindestumsatz. Hier lohnt ein Vergleich, da es auch sehr transparente Tarife ohne Grundgebühr gibt. Wir von den Bezahlexperten zum Beispiel verzichten bewusst auf laufende Fixkosten: Keine monatliche Grundgebühr, keine Terminalmiete, kein Mindestumsatz – stattdessen fällt lediglich eine prozentuale Gebühr von maximal 1,19% pro Kartenzahlung an (unabhängig vom Kartentyp). Weitere fixe Transaktionsentgelte werden nicht berechnet, und der Vertrag ist monatlich kündbar. Persönlicher Service und Support sind inklusive, und das Terminal wird kostenlos bereitgestellt. Dieses Flatrate-Modell (max. 1,19% pro Zahlung) macht die Kosten für Händler sehr überschaubar und wurde speziell entwickelt, um kleinen und mittelständischen Unternehmen einen günstigen Einstieg in die Kartenzahlung zu ermöglichen.

9. Den richtigen POS-Terminal-Anbieter wählen

Angesichts zahlreicher Anbieter am Markt sollte man bei der Wahl des passenden POS-Terminals auf ein paar Kriterien achten. Zunächst gilt es, die eigenen Anforderungen zu klären:

  • Wie hoch ist das zu erwartende Kartenumsatzvolumen pro Monat?
  • Werden viele kleine Beträge bezahlt (z. B. im Café) oder eher wenige größere Summen (z. B. im Möbelhandel)?
  • Soll das Terminal mobil einsetzbar sein oder stationär an einer Kasse stehen?
  • Benötigt man eine Integration ins bestehende Kassensystem? Und wie wichtig ist ein schneller Support im Störungsfall?

Diese Fragen beeinflussen, welches Preismodell und welches Gerät sinnvoll sind.

Beim Vergleich von Angeboten sollten Händler auf Vertragslaufzeiten, Gebühren und Leistungsumfang achten. Wichtig sind transparente Gebührenmodelle ohne versteckte Kosten:

  • Gibt es z. B. Kreditkarten-Zuschläge auf den Prozentsatz?
  • Wie hoch ist das Disagio für verschiedene Karten (Debit vs. Kredit)?
  • Gibt es eine Mindestvertragsdauer oder ist monatliche Kündigung möglich?

Ein weiterer Punkt ist die Unterstützung aller gängigen Zahlungsmittel (inkl. Girocard, kontaktlose Zahlungen, Mobile Pay) – ein Terminal nützt wenig, wenn es z. B. keine girocard-Zahlungen verarbeiten kann. Zuletzt zählen der Service und die Erfahrung des Anbieters: Ein Anbieter mit zuverlässigem Support und Erfahrung im Payment-Bereich kann im Problemfall Gold wert sein.

Wir von den Bezahlexperten erfüllen diese Kriterien in besonderem Maße. Als erfahrener deutscher Payment-Dienstleister legen wir Wert auf faire Konditionen und persönlichen Service. Die oben genannten Tarifmerkmale (keine Grundgebühr, max. 1,19% pro Zahlung, kostenlose Hardware, keine Langfristbindung) machen das Angebot für viele Branchen attraktiv. Händler erhalten moderne All-in-One-Kartenterminals mit Drucker, die kontaktloses Bezahlen (NFC) sowie alle Karten von girocard bis American Express akzeptieren. Die Einrichtung ist unkompliziert: Jedes Terminal kommt vorkonfiguriert per Post und ist binnen Minuten einsatzbereit. Falls Fragen auftauchen, steht ein persönlicher Ansprechpartner bereit – ein Vorteil, den vor allem kleinere Betriebe schätzen. Kurz: Wer einen verlässlichen Partner für Kartenzahlung sucht, sollte neben den reinen Gebühren stets auch Service und Leistungsumfang vergleichen – wir bieten hier ein Rundum-sorglos-Paket für die POS-Zahlung.

10. Die POS-Terminals der Bezahlexperten im Überblick

Alle Terminals von uns erhalten Sie im günstigen Flatrate-Modell, komplett ohne Grundgebühr und mit einheitlichen Transaktionskosten zwischen 0,99% – 1,19 %. Sie müssen nur noch das Terminal auswählen, das am besten zu Ihrem Geschäft passt.

1. CCV A960 – mobiles Kartenlesegerät

  • 6-Zoll Farb-Touchdisplay & Android 12 – intuitive Bedienung wie am Smartphone
  • Acht-Kern-Prozessor, 3 GB RAM und 32 GB Speicher – schnelle Transaktionen und App-Integration
  • WLAN, 4G/LTE, Multinetz-SIM & eSIM – überall einsatzbereit
  • Ladestation inklusive & PCI-PTS-6.x-Zertifizierung – bequemes Aufladen und höchste Sicherheit
  • Für wen? – Ideal für mobile Händler, Lieferdienste oder Gastronomie, die unterwegs kassieren möchten

2. CCV Base Next – stationäres Multitalent

  • 4-Zoll Farb-Touchdisplay & Ein-Kabel-Lösung – intuitiv bedienbar und platzsparend anzuschließen
  • Leistungsstarker Prozessor & großzügiger Speicher – schnelle Kassiervorgänge und zukunftssicheres Arbeiten
  • LAN/WLAN-Anbindung – nahtlose Integration ins Kassensystem
  • Schneller Bondrucker & elektronische Unterschrift – alle Funktionen für den festen Kassenplatz
  • Erfüllt PCI 6.x-Sicherheitsstandards – entspricht den neuesten Vorgaben
  • Für wen? – Perfekt für Einzelhandel, Arztpraxen oder Apotheken, die ein robustes Gerät neben der Kasse brauchen.

3. CCV A77 – kompaktes Smartphone-Terminal

  • 5,5-Zoll kapazitives Touchdisplay – Bedienung wie auf einem Handy
  • Android 8 mit Third-Party-Apps – flexibel erweiterbar
  • WiFi, 4G/LTE und Bluetooth 5.0 – stets online und einsatzbereit
  • Kraftvoller Prozessor & erweiterbarer Speicher – schnelle Transaktionen, 16 GB Speicher (auf bis zu 32 GB erweiterbar)
  • PCI 5.x-Sicherheit – geprüfte Sicherheit für alle Zahlungen
  • Für wen? – Geeignet für Unternehmen, die eine leichte, zukunftssichere Hardware mit hoher Benutzerfreundlichkeit suchen

Mit den Bezahlexperten entscheiden Sie sich für den Testsieger.  Mit unseren Kartenlesegeräten sind Sie für jede Situation bestens ausgestattet, egal ob mobil oder direkt an der Kasse. Da wir bei allen Geräten auf faire und identische Konditionen setzen, entscheiden Sie einzig und allein nach der Funktion, die Sie wirklich benötigen.

11. Fazit

Kartenzahlung am Point of Sale ist heutzutage aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ein POS-Terminal ermöglicht es Unternehmen, Bargeldloszahlungen schnell, sicher und bequem abzuwickeln – sei es im Laden, im Restaurant oder beim mobilen Kundenservice. Händler profitieren von mehr Umsatz, effizienteren Abläufen und zufriedeneren Kunden, während Kunden die Flexibilität und Schnelligkeit des Kartenzahlens schätzen. Bei der Auswahl des passenden POS-Terminals gilt es, die Geräteeigenschaften und Kostenstruktur an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Transparenz und Service des Anbieters spielen dabei eine große Rolle. Mit dem richtigen Partner – wie etwa den Bezahlexperten mit maximal 1,19%-Modell ohne Grundgebühr, lassen sich Kartenzahlungen unkompliziert und günstig in jedes Geschäft integrieren. Ein gutes POS-Terminal ist damit mehr als nur ein Kartenleser: Es ist ein Schlüsselwerkzeug, um im modernen Geschäftsleben wettbewerbsfähig und kundennah zu agieren.