Ratgeber: Bargeldloses Zahlen / Kartenzahlung

Elektronisches Lastschriftverfahren

Bei Unterschrift Geld erhalten

Es gibt zwei Varianten, wie Sie bei der Kartenzahlung an Ihr Geld kommen: Entweder per Pin-Eingabe oder durch Unterschrift des Kunden auf der Rückseite des Belegbons. Welche Vor- und Nachteile, u.a. bzgl. des Aufwands und der Kosten, die beiden Optionen haben, erklären wir nachfolgend.

Das Lastschriftverfahren bei Kartenzahlung

Sie kennen es sicherlich: Am Kartenterminal muss man manchmal die Pin eingeben, manchmal auf der Rückseite des Bons unterschreiben. Was für den Kunden keinen Unterschied macht, ist für den Händler (wir zählen dazu alle, die Bezahlen per Karte anbieten, also auch Arztpraxen, Friseure oder Restaurants, o.ä.) durchaus nicht uninteressant, denn das Bezahlen per Karte mit Unterschrift ist für den Kunden einfacher als per Pin. Die Unterschrift kriegt man schließlich immer hin, während man die Pin evtl. vergessen hat.

Unterschied für den Händler

Es ist wichtig, den Sicherheitsaspekt zu berücksichtigen:

Zahlung per Pin:

Dieses Verfahren wird von uns standardmäßig angewendet. Der Kunde gibt seine Pin ein, woraufhin das Kartenterminal eine Anfrage an seine Bank schickt, ob der entsprechende Betrag verfügbar ist. Falls ja, wird dieser Betrag von der Bank für Sie als Händler reserviert und der Kunde kann das Geld nicht mehr im Geschäft nebenan ausgeben.

Im Gegenzug berechnet die Bank bzw. der Dienstleister für diese “Prüfung” eine prozentuale Summe von 0,19 – 0,30% des Betrags. Eine EC-Zahlung von 50 Euro per Pin kostet also 9,5 – 15 Cent. Dafür haben Sie die Sicherheit, das Geld auf jeden Fall zu erhalten.

Zahlung per Unterschrift (= Lastschrift):

Bei einem Lastschriftverfahren gibt Ihnen der Kunde mit der Unterschrift auf dem Bon die Erlaubnis, den Betrag von seinem Konto einzuziehen. Es erfolgt allerdings im Moment des Bezahlvorgangs keine Prüfung, ob das Geld vorhanden ist. Das Risiko liegt also bei Ihnen: Am folgenden Tag könnte das Konto keine Deckung aufweisen oder der Kunde kann ein paar Tage später, wenn Sie schon abgebucht haben, das Geld von seiner Bank zurückbuchen lassen. Der Vorteil: Dieses Verfahren kostet keinerlei Gebühren – von 50 Euro Summe, die per EC-Karte gezahlt werden, landen auch 50 Euro auf Ihrem Konto.

Gesichertes Lastschriftverfahren als “Zwischenlösung”

Wenn Sie Ihre Kunden mit Unterschrift bezahlen lassen möchten, können Sie mit einem zwischengeschalteten Dienstleister ein gesichertes Lastschriftverfahren verwenden. Die Gebühren hierfür liegen zwischen 0,17 – 0,25%, je nachdem, zu welcher Branche Ihr Unternehmen zählt.

Bei dieser Variante wird, vereinfacht dargestellt, beim Einstecken der Karte mittels Datenbanken geprüft, ob die EC-Karte (gibt es nicht für Kreditkarten) seriös ist und dann kann der Kunde per Unterschrift bezahlen. Wird die Karte für das Lastschriftverfahren abgelehnt, springt das Kartenzahlung Terminal auf Pin-Eingabe um und der Kunde kann auf diese Weise bezahlen.

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