LASTSCHRIFT BEI KARTENZAHLUNG

Bei Unterschrift Geld erhalten

Ja, man muss leider einen zweiten (kurzen) Vertrag unterschreiben - aber dieser fügt sich nahtlos in den quasi darüber stehenden Abwicklungsvertrag für EC-/ Girokarten ein und bringt Ihnen keinerlei Nachteile – sondern u.a. einen schönen Zusatzservice für Kunden, die ganz einfach per Unterschrift bezahlen können. Wir erklären das Modell nachfolgend.

Das Lastschriftverfahren bei Kartenzahlung

Sie kennen es sicherlich: Am Kartenterminal muss man manchmal die Pin eingeben, manchmal auf der Rückseite des Bons unterschreiben. Was für den Kunden keinen Unterschied macht, ist für den Händler (wir zählen dazu alle, die Bezahlen per Karte anbieten, also auch Ärzte, o.ä.) durchaus nicht uninteressant, denn das Bezahlen per Karte mit Unterschrift ist für den Kunden einfacher als per Pin.

Vereinfacht dargestellt: Bei einer Pin-Zahlung schickt das Kartenlesegerät eine Anfrage an die Bank des Kunden. Gibt diese grünes Licht - ist das Konto also gedeckt - wird das Geld dort direkt für Sie blockiert. Bei einem Lastschriftverfahren gibt Ihnen der Kunde mit der Unterschrift auf dem Bon die Erlaubnis, den Betrag von seinem Konto am folgenden Tag einzuziehen. Das Risiko dabei: Am folgenden Tag könnte das Konto keine Deckung aufweisen oder der Kunde kann ein paar Tage später, wenn Sie schon abgebucht haben, das Geld von seiner Bank zurückbuchen lassen.

Dieses Risiko tragen aber bei unseren Verträgen nicht Sie, sondern unser technischer Dienstleister. Sie erhalten das Geld auf jeden Fall, aber der Dienstleister möchte natürlich auf Nummer Sicher gehen, dass die Zahlung auch wirklich per Lastschrift eingezogen werden kann. Dafür greift er auf Big Data und weitere Datenbanken zurück. Die Karte wird also beim Einstecken analysiert, ob sie gestohlen ist (Abgleich mit Datenlisten der Polizei, etc.) oder der Karteninhaber in der Vergangenheit öfters Lastschriften nicht eingelöst oder zurückgebucht hat. Wenn alles Okay ist und Big Data grünes Licht gibt, kommt der Bon zum Unterschreiben aus dem Gerät, ansonsten muss der Kunde per Pin bezahlen.