Einleitung – Kartenzahlung und Kassensystem Hand in Hand
Die Kartenzahlung ist heute Standard. 2024 wurden allein mit der Girocard 7,9 Milliarden Transaktionen abgewickelt; das entspricht einem Wachstum von 5,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig besitzen etwa 97 % der Deutschen ab 16 Jahren eine Girocard und über 34,2 Millionen Kreditkarten sind im Umlauf. Für den Einzelhandel, die Gastronomie und viele weitere Branchen ist der Wechsel zu bargeldlosem Bezahlen – egal ob per EC‑ oder Kreditkarte, Debitkarte oder kontaktlose Zahlung mit dem Handy – daher unverzichtbar.
Genauso wichtig ist die Verbindung zum Kassensystem: Nur wenn Ihr EC‑Terminal oder Ihr mobiles Gerät nahtlos mit der Kasse kommuniziert, laufen Buchhaltung und Warenwirtschaft einfach und effizient. Moderne Terminals arbeiten via LAN, WLAN, Bluetooth oder über eine integrierte SIM‑Karte und lassen sich problemlos mit Tablets und POS‑Software koppeln.
In den folgenden Abschnitten lernen Sie die Integration von Kartenzahlung mit Ihrem Kassensystem, die verschiedenen Gerätetypen (stationär und mobil) sowie einen transparenten Kosten‑Check kennen.
Schnellübersicht: Ihre Vorteile auf einen Blick
| Aspekt | Empfehlung / Nutzen |
|---|---|
| Preismodell | Flatrate mit maximal 1,19 % pro Transaktion; keine Grundgebühr, keine fixen Transaktionskosten |
| Gerätevarianten | Stationär (z. B. CCV Base Next) für den festen Kassenplatz; mobil (z. B. CCV A960) für Bedienung am Tisch oder unterwegs |
| Integration ins Kassensystem | Verbindungen über LAN, WLAN, Bluetooth oder SIM‑Karte; kompatibel mit modernen Kassensystemen und Kassensoftware |
| Zahlungsarten | Akzeptanz von Girocard, EC‑Karte, Debit‑ und Kreditkarten; auch kontaktlose Zahlungen per NFC und Zahlung per PIN oder ELV möglich |
| Setup-Schritte | Konfigurator ausfüllen, individuelle Beratung, Vertragsabschluss und Geräte-Integration |
| Kundenvorteile | Höhere Kundenzufriedenheit, steigende Umsätze, Sicherheit, Schnelligkeit beim Kassieren |
1. Warum Kartenzahlung und Kassensystem-Integration?
1.1 Vorteile der Kartenzahlung im Überblick
- Erhöhte Kundenzufriedenheit: Kunden schätzen die Sicherheit und Bequemlichkeit von Kartenzahlungen. Sie müssen kein Bargeld mehr mit sich führen und können den Einkauf schnell abschließen.
- Mehr Umsatz: Kartenzahlungen fördern spontane und größere Käufe. Laut der EHI‑Studie „Zahlungssysteme im Einzelhandel 2025“ sank der Bargeldanteil im Jahr 2024 auf 33,8 % und 63,5 % des Einzelhandelsumsatzes wurden mit Karten bezahlt.
- Sicherheit und Effizienz: Weniger Bargeld in der Kassenschublade verringert das Diebstahlrisiko. Zudem beschleunigen kontaktlose Zahlungen den Bezahlvorgang.
- Gewinnung neuer Kunden: Die Akzeptanz von Girocard, Kreditkarte und Debitkarte zieht Kunden an, die bevorzugt bargeldlos bezahlen.
1.2 Zahlungsarten richtig wählen
Viele Händler fragen sich, welche Zahlungsmittel sie akzeptieren sollten. Die einfache Antwort: alle gängigen Kartenarten.
Girocard / EC‑Karte
- Beliebtestes Zahlungsmittel: 97 % der Deutschen besitzen eine Girocard.
- Wachsende Transaktionen: Die Zahl der EC‑Zahlungen steigt kontinuierlich.
Debit‑ und Kreditkarten
- 34,2 Millionen Kreditkarten in Deutschland: Visa und Mastercard boomen insbesondere durch E‑Commerce.
- Debitkarten: Beträge werden sofort abgebucht wie bei der Girocard, gelten aber international.
- Einheitliche Gebühr: Bei den Bezahlexperten fallen für alle Kartentypen einheitlich maximal 1,19 % pro Transaktion an.
Zahlverfahren
- Kontaktlos (NFC): Schnell und bequem – Beträge bis 50 € oft ohne PIN.
- PIN‑Eingabe: klassische Kartenzahlung mit sofortiger Deckungsprüfung.
- Elektronisches Lastschriftverfahren (ELV): Kunden unterschreiben den Beleg; das Risiko trägt der Händler.
Diese Auswahl bietet Flexibilität für Ihre Kunden und stellt sicher, dass keine Verkäufe aufgrund fehlender Zahlungsmöglichkeiten verloren gehen.
1.3 Wie funktioniert ein Kassensystem?
Ein Kassensystem besteht aus Hardware (z. B. Tablet, Touch‑Kasse, Kassenschublade und EC‑Terminal) sowie Software, die sämtliche Prozesse an der Kasse steuert. Es erfasst Produkte, überträgt Beträge an das Kartenlesegerät, erstellt Belege und verbucht die Zahlungseingänge automatisch in der Buchhaltung. Moderne Kassensysteme laufen auf Android, iOS oder PC‑Plattformen und sind über Bluetooth, WLAN oder LAN mit dem Terminal verbunden.
Ein wichtiger Bestandteil ist die Integration: Sobald ein Betrag im Kassensystem eingegeben wird, wird er automatisch an das EC‑ oder Kreditkarten‑Terminal gesendet. Der Kunde führt seine Karte ein oder hält sie für kontaktloses Bezahlen an das Terminal, bestätigt die PIN oder unterschreibt. Das Kassensystem erhält daraufhin eine Rückmeldung und verbucht die Transaktion. Diese Funktionsweise reduziert Fehlerquellen, erleichtert die Abrechnung und spart Zeit.
2. Das passende Gerät und Kassensystem auswählen
Die Auswahl eines Kartenlesegeräts hängt von Ihrem Geschäft und Ihrer Kasse ab. Unten sehen Sie die wichtigsten Unterscheidungen.
2.1 Stationäre Terminals vs. mobile Geräte
| Gerätetyp | Eigenschaften | Vorteile | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Stationäres Terminal | Fester Standort, Strom‑ und Netzwerkanschluss (LAN/WLAN), integrierter Drucker | Zuverlässig, für hohe Transaktionsvolumen, einfache Kassensystem-Integration | z.B. Einzelhandel, Apotheken, Bäckereien |
| Mobiles Terminal | Akku‑betriebenes EC‑Gerät, Kommunikation über WLAN, Bluetooth, 4G/LTE oder SIM‑Karte | Flexibel, am Tisch kassieren, unterwegs beim Kunden; ideal, z.B. für Lieferdienste | z.B. Gastronomie, Handwerk oder mobile Dienstleistungen |
2.2 Technische Spezifikationen im Überblick
| Modell (Beispiel) | Display | Betriebssystem | Drucker | Konnektivität | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| CCV Base Next | 4 Zoll Touchdisplay | Proprietär | Integrierter Belegdrucker | LAN/WLAN | Ein-Kabel-Lösung, geeignet für das Kassensystem |
| CCV A960 (mobil) | 6 Zoll Touchdisplay | Android 12 | Ja | WLAN, 4G/LTE, Multinetz-SIM | Ladestation inkl., intuitive Smartphone-Bedienung |
| CCV A77 (kompakt) | 5,5 Zoll Touchdisplay | Android 8 | nein | WLAN, 4G/LTE, Bluetooth | Kompaktes Kartenlesegerät mit App-Integration |
Diese Geräte lassen sich problemlos mit modernen Kassensystemen koppeln. Bei Bedarf können Sie Tablet-Kassen mit mobilem Terminal kombinieren, etwa in der Gastronomie oder bei Lieferdiensten.
2.3 Mieten oder kaufen?
Beim Erwerb eines Kartenlesegeräts stellt sich die Frage, ob man ein Gerät mietet oder kauft. Die folgende Tabelle verdeutlicht die wichtigsten Unterschiede:
| Option | Investition & Kosten | Vorteile | Zu beachten |
|---|---|---|---|
| Mieten | Niedrige oder kleine Einmalinvestition; monatliche Mietrate | Wartung, Reparaturen und Ersatzgeräte inklusive; flexibel kündbar | Langfristig summieren sich die Mietraten; bei Fremdanbietern können Zusatzgebühren für Software-Updates anfallen (z.B. 29 € pro Update) |
| Kaufen | Einmalige Anschaffungskosten; keine laufenden Mietgebühren | Gerät ist Eigentum; keine Mietbindung | Höhere Anfangsinvestition; selbst für Wartung und Reparaturen verantwortlich; Software-Updates oft kostenpflichtig |
| Modell der Bezahlexperten | Flatrate von max. 1,19 % pro Transaktion ohne Grundgebühr | Keine Mietkosten, keine versteckten Gebühren; persönlicher Service inklusive; monatlich kündbar | Bei sehr hohen Umsätzen wird individuell kalkuliert, um optimale Konditionen zu gewährleisten |
Tipp: Für viele Händler ist das Mietmodell eine günstige Möglichkeit, ein Terminal risikofrei zu testen. Das Modell der Bezahlexperten vereint die Vorteile von Miete und Kauf, da Sie nur pro Transaktion zahlen und keine zusätzlichen Fixkosten tragen müssen.
3. Kosten & Gebühren
3.1 Flatrate-Modell der Bezahlexperten
Das Preismodell der Bezahlexperten basiert auf einer transparenten Flatrate:
- max. 1,19 % pro Zahlung – gilt für EC‑, Debit‑ und Kreditkartenzahlungen.
- Keine Grundgebühr, keine Vertragslaufzeit, kein Mindestumsatz.
- Persönlicher Service und kostenlose Schulung inklusive.
- Individuelle Konditionen bei mehr als 10.000 € monatlichem Umsatz.
3.2 Versteckte Kosten erkennen
Andere Anbieter locken mit niedrigen Mietpreisen, verlangen aber zusätzliche Gebühren:
- Software‑Updates: Häufig fallen Gebühren pro Update an (z. B. 29 €), was sich auf 4,80 € pro Monat summieren kann.
- Transaktionsfixkosten: Manche Anbieter berechnen zusätzlich zur prozentualen Gebühr einen festen Betrag pro Transaktion.
- Extra‑Servicekosten: Für Hotline oder Ersatzgeräte werden teils separate Pauschalen fällig.
Wir vermeiden solche „kleingedruckten“ Stricke und stellen Ihnen ein komplett transparentes Kostenmodell zur Verfügung.
Mit dem Flatrate‑Modell der Bezahlexperten wissen Sie bereits im Vorfeld, welche Kosten pro Transaktion anfallen und ersparen sich versteckte Zusatzgebühren. So behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Ausgaben.
4. Schritt-für-Schritt: Setup & Integration
Eine reibungslose Integration der Kartenzahlung in Ihre bestehenden Prozesse ist entscheidend. Folgen Sie diesem strukturierten Ablauf, um Ihr Kartenterminal und Ihr Kassensystem optimal miteinander zu verbinden:
4.1 Vorbereitung und Planung
- Bedarf analysieren: Wie viele Kartenleser benötigen Sie? Welche Branche bedienen Sie? Wie hoch ist der erwartete Umsatz pro Monat?
- Kassenbestand prüfen: Nutzen Sie bereits ein Kassensystem (z.B. Registrierkasse, Tablet-Kasse) ? Prüfen Sie, ob Schnittstellen (LAN/WLAN/Bluetooth) vorhanden sind.
- Zahlungsarten definieren: Legen Sie fest, welche Karten (Girocard, Kreditkarte, Debitkarte) und Verfahren (NFC, PIN, ELV) Sie akzeptieren möchten.
4.2 Konfigurator ausfüllen
Finden Sie hier die Bezahllösung, die zu Ihnen passt!
Beantworten Sie 4 kurze Fragen und erhalten Sie eine maßgeschneiderte Empfehlung.
4.3 Individuelle Beratung
Nach dem Ausfüllen des Konfigurators kontaktieren wir von den Bezahlexperten Sie für eine kostenlose und unverbindliche Beratung. In diesem Gespräch können Sie all Ihre Fragen stellen – wir nehmen uns Zeit für Ihre individuellen Anforderungen. Gemeinsam werden mitunter folgende Punkte geklärt und vertieft:
- Geräteauswahl: Wir prüfen, ob ein stationäres oder mobiles Terminal zu Ihrem Geschäft passt und berücksichtigen dabei Faktoren wie Transaktionsvolumen, Kassenplatz, Mobilität der Mitarbeiter und vorhandene Hardware.
- Ihre Pain Points und offenen Fragen: Sie schildern uns typische Herausforderungen – z. B. lange Wartezeiten an der Kasse, komplizierte Verbuchungsprozesse oder Unsicherheiten bei Kartentypen. Wir bieten konkrete Lösungswege und empfehlen passende Zusatzfunktionen wie digitale Belege, Trinkgeldfunktionen oder Trinkgeld-Pooling.
- Transparente Konditionen: Wir besprechen Preise, Vertragslaufzeit und Zusatzleistungen. So wissen Sie genau, was Sie erwartet, und können fundiert entscheiden.
4.4 Vertragsabschluss und Lieferung
Haben Sie gemeinsam mit unserem Beratungsteam das passende Terminal gefunden, erhalten Sie alle Vertragsunterlagen bequem per E‑Mail oder Post. Der Abschluss erfolgt digital oder schriftlich – ganz nach Ihren Wünschen – und ist ebenso schnell wie transparent. Dank der monatlichen Kündbarkeit gehen Sie keine langfristige Verpflichtung ein und bleiben jederzeit flexibel. Wir nehmen Ihre Bankverbindung für die Abrechnung des Transaktionsentgelts auf und bestätigen Ihnen noch einmal alle Konditionen.
Nach Vertragsunterzeichnung wird das Gerät umgehend für den Versand vorbereitet. Innerhalb weniger Tage erhalten Sie Ihr Terminal an die gewünschte Adresse. Jedes Kartenterminal wird vorkonfiguriert ausgeliefert: Alle Software‑Updates sind installiert, die Schnittstellen für Ihre Zahlungsarten sind eingerichtet und, falls gewünscht, ist eine Multinetz‑SIM bereits aktiviert. Im Lieferumfang enthalten sind Netzteil, Kabel, eine leicht verständliche Anleitung sowie ggf. eine Ladestation.
Nach dem Auspacken müssen Sie das Gerät nur noch an den Strom anschließen und mit Ihrem POS koppeln – alle notwendigen Schritte werden in der beiliegenden Anleitung erklärt. Sollten Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, steht unser Support‑Team telefonisch und per E‑Mail bereit. Auf Wunsch führen wir Sie per Fernwartung durch die ersten Einstellungen, testen gemeinsam die erste Transaktion und geben praktische Tipps für den Alltag.
4.5 Anbindung an das Kassensystem und Inbetriebnahme
- Hardware anschließen: Verbinden Sie das Kartenterminal mit Strom und – je nach Modell – per LAN, WLAN oder Bluetooth mit Ihrem Netzwerk.
- Kassensoftware koppeln: Stellen Sie die Verbindung zu Ihrer Kassensoftware her. Viele Systeme verfügen über Plug‑and‑Play‑Schnittstellen; andernfalls steht der Support zur Verfügung.
- Mitarbeiter schulen: Erklären Sie den Ablauf (Karten entgegennehmen, Betrag eingeben, Beleg drucken oder digital versenden) und weisen Sie auf Datenschutz‑ und Sicherheitsbestimmungen hin.
Die Einrichtung eines Kartenterminals und die Anbindung an Ihr Kassensystem ist mit unserer Unterstützung unkompliziert. Wir begleiten Sie von der Planung über die Installation bis zur Schulung – so können Sie schnell und sicher bargeldlos kassieren.
5. Fazit: So gelingt die Integration der Kartenzahlung
Die Umstellung von Bargeld auf Kartenzahlung ist kein Hexenwerk – mit dem richtigen Partner an Ihrer Seite gelingt die Integration in wenigen Schritten. Ein transparentes Preismodell ohne versteckte Gebühren sorgt dafür, dass Sie pro Transaktion genau wissen, was auf Sie zukommt.
Dank moderner Kartenterminals können Sie sowohl stationär als auch mobil kassieren und Ihr Kassensystem nahtlos anbinden. Egal ob Einzelhandel, Gastronomie oder Dienstleistungsgewerbe – die Bezahlexperten liefern Ihnen die passende Hardware, unterstützen Sie bei der Einrichtung und bieten zuverlässigen Support.
Aufruf zum Handeln: Nutzen Sie jetzt den kostenlosen Konfigurator der Bezahlexperten und lassen Sie sich unverbindlich von uns beraten – schon in kurzer Zeit können Sie mit dem passenden Terminal bargeldlos kassieren. Erleben Sie selbst, wie bargeldloses Bezahlen Ihren Umsatz steigert, Ihre Prozesse optimiert und Ihre Kunden begeistert.
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