Ratgeber: Bargeldloses Zahlen / Kartenzahlung

Bargeldlos Bezahlen

Spätestens seit der Corona-Krise ist der Trend zum bargeldlosen Bezahlen nicht mehr von der Hand zu weisen. Ganz egal, ob im Supermarkt, in der Bäckerei, beim Friseur oder in der Gastronomie – die derzeitige Entwicklung zeigt deutlich: Der wachsende Bedarf nach bargeldlosem Bezahlen gilt branchenübergreifend.

Kartenzahlung anbieten – ein Muss

Der beliebteste Weg des bargeldlosen Bezahlens ist Statistiken zufolge nach wie vor die EC-Karte. Aber hier hat sich technisch in den vergangenen Jahren einiges getan. So ist es beispielsweise seit 2016 möglich, völlig kontaktlos zu bezahlen. Dabei wird die Karte einfach an das Kartenterminal gehalten und Bezahlvorgänge bis zu 50 Euro können sogar ohne die Eingabe der Geheimzahl ausgeführt werden.

Obwohl die WHO Entwarnung gegeben hat und das Risiko, sich über Münzen und Geldscheine mit dem Corona-Virus zu infizieren als eher gering einschätzt, ist das kontaktlose Bezahlen dennoch hygienischer und fühlt sich gerade in Zeiten wie diesen einfach besser an. Denken Sie dabei nicht nur an Ihre Kunden, sondern auch an Ihre Mitarbeiter. So ist es doch viel einfacher Abstand zu halten, wenn der direkte Kontakt bei der Bargeld-Übergabe wegfällt.

Ihre Kunden erwarten bargeldlose Zahlung

Es ist Ihnen vermutlich auch ohne einen Blick in die Statistik klar: An Kartenzahlung kommt man heute als Händler, Gastronom oder Dienstleister nicht vorbei. Die Möglichkeit, bargeldlos zu zahlen, wird von Kunden erwartet. Schon seit Jahren steigen die Zahlen der Kartenzahler, sowohl bei der Girocard als auch der Kreditkarte.

Gut zu wissen: Die Kosten der Kartenzahlung für Sie als Händler sind weniger hoch als oft erwartet. Ganz grob gerechnet, können Sie bei einem Umsatz mit Karte von 2.000 Euro mit nur 25 Euro Kosten pro Monat rechnen. Bei einem Umsatz von 6.000 Euro liegen Sie bei etwa 50 Euro. Lassen Sie sich gerne zu den anfallenden Kosten von uns beraten.

Ein EC Gerät kann auch Kreditkarten annehmen

Wussten Sie, dass Sie mit einem Kartenlesegerät für EC Karten auch Kreditkarten annehmen können? Sie müssen es lediglich dafür freischalten lassen. Das ist übrigens kostenlos. Und noch besser: Wenn Ihr Terminal für Kreditkarten freigeschaltet ist, können Sie automatisch Zahlungen mit Smartphones und Smartwatches annehmen.

Nicht nur Zukunft, sondern längst Gegenwart: Zahlen mit dem Smartphone

Das Bezahlen mit dem iPhone ist in vielen europäischen Ländern bereits Alltag. Auch in Deutschland ist diese Entwicklung zur Nutzung von Bezahlapps auf dem Smartphone auf dem Vormarsch. Genau wie beim kontaktlosen Bezahlen mit der EC Karte, können auch beim Bezahlen mit dem Smartphone kleine Transaktionen ganz ohne die Eingabe einer PIN ausgeführt werden. Dazu wird das Smartphone einfach über das Kartenlesegerät gehalten. Dank NFC-Technik wird das Kreditkartenkonto, welches der Kunde in seiner App hinterlegt hat, einfach belastet.

Übrigens, die Handyzahlung ist nicht nur etwas für die junge Generation in den Großstädten. Eine Studie des Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V. hat zum Thema „Bar oder mit Karte?“ herausgefunden, dass das Zahlen mit der Handyapp sowohl auf dem Land als auch in der Stadt gleichermaßen beliebt ist.

Terminals und Kosten im Überblick

Damit Sie eine Vorstellung davon haben, was für Terminal-Arten es gibt und welche Kosten beim bargeldlosen Zahlen anfallen, geben wir Ihnen hier einen Überblick.

Die erste Frage, die es zu beantworten gilt, lautet: Gibt es in meinem Betrieb einen festen Kassenplatz, z.B. einen Tresen an dem alle Bezahlvorgänge abgewickelt werden oder benötige ich ein mobiles Gerät, dass es mir z.B. erlaubt meine Gäste am Tisch abzukassieren?

Falls für Sie ein stationäres Terminal ausreicht, können Sie sich nun als nächstes überlegen, ob Sie einen eventuellen Kabelsalat in Kauf nehmen und ein Gerät mit Kabelanschluss bevorzugen oder ob Ihnen doch die WLAN-Variante lieber ist. Die mobilen Geräte funktionieren entweder über WLAN oder sind zusätzlich über eine normale Handy-Sim-Karte mit dem Internet verbunden. Letzteres ist vor allem dann praktisch, wenn Sie z.B. einen Biergarten haben oder große Messestände betreuen, bei denen Sie nicht immer in der Nähe des WLAN-Routers bleiben können.

Icon Wiederkehrende Zahlungen

Fixe und variable Gebühren

Nun zu den Kosten: Je nachdem wie Sie die obigen Fragen beantwortet haben, fällt für das Terminal eine monatliche Mietgebühr zwischen 6,99 Euro und 12,99 Euro an. Dazu kommt eine monatliche Servicegebühr in Höhe von 5,99 Euro und 0,99 Euro für das zentrale Clearing (keine Angst, eine Erklärung, was das nun wieder ist, gibt es hier). Daraus ergeben sich also monatlich wiederkehrende Gebühren zwischen 14 und 20 Euro.

Hinzu kommen variable Kosten, die von der Menge der geleisteten Transaktionen abhängen. Pro Bezahlvorgang fallen Transaktionsgebühren zwischen 7-9 Cent (davon abhängig, wie viele Transaktionen Sie pro Monat haben) sowie eine umsatzabhängige Provision, oder auch Disagio genannt, von 0,25 Prozent bei EC-Zahlungen und 1-3 Prozent bei Kreditkartenzahlungen an.

Freischaltung für Kreditkarten – unbedingt notwendig?

Die Antwort lautet: Ja, Sie sollten Kreditkarten akzeptieren! So holen Sie zwar schon einen Großteil Ihrer Kunden mit der Möglichkeit zum Bezahlen mit EC-Karte ab, allerdings sind Kreditkarten auch in Deutschland weit verbreitet und spätestens wenn in Europa das uneingeschränkte Reisen wieder möglich ist, lassen Sie sich mögliche Umsätze entgehen, wenn Ihr Kartenterminal nicht zur Benutzung von mindestens VISA, MasterCard und American Express Kreditkarten freigeschaltet ist.

Und wie Sie bereits in diesem Beitrag erfahren haben, ist die Akzeptanz von Handyzahlungen von der Freischaltung von Kreditkarten abhängig. Ohne Freischaltung können Sie Ihre Kunden nicht mit Bezahlapps zahlen lassen.

Die gute Nachricht ist, dass hier keinerlei zusätzliche monatliche Fixkosten auf Sie zukommen und auch die Freischaltung für die Annahme von Kreditkarten kostet Sie bei uns rein gar nichts. Lediglich die pro Bezahlvorgang fällige und umsatzabhängige Provision ist bei Kreditkarten etwas höher als bei EC-Karten. Hier hat sich aber im Vergleich zu früher auch einiges getan, sodass das Disagio mittlerweile auch nur noch bei 1 – 3 Prozent des Einkaufswerts liegt.

Wie geht es jetzt weiter?

Wir als Bezahlexperten haben es uns zum Ziel gemacht, transparente und individuelle Lösungen zum Thema Kartenzahlung für Händler aus den verschiedensten Business-Bereichen bereitzustellen. Wenn Sie genauso wenig Lust auf vermeintliche Lock-Angebote haben wie wir, melden Sie sich einfach über das Kontaktformular oder per Telefon (0221 – 37 91 90 50) bei uns und wir beraten Sie gerne ausführlich und transparent zu den Optionen des bargeldlosen Bezahlens.

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