KARTENZAHLUNG

Alles, was Sie über Kartenzahlung wissen müssen

Schon ab einem Betrag zwischen 20 und 50 Euro zahlen 33% Ihrer Kunden lieber per Karte als bar. Und ab 50 Euro sind es über die Hälfte. Die Ergebnisse der aktuellen Bundesbank-Studie zeigen: Kartenzahlung ist auf dem Vormarsch und Friseure, Restaurants, Boutiquen - selbst Arztpraxen - kommen nicht daran vorbei, ihren Kunden diesen Service zu bieten.

Aber was kostet es eigentlich, Kartenzahlung anzubieten? Welche Voraussetzungen braucht man und worauf sollte man bei der Anbieterwahl achten? Hier finden Sie den großen Überblick sowie sämtliche Details zum Thema - und können direkt ein Angebot zur Einführung von Kartenlesegeräten in Ihrem Unternehmen einholen.

In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen...

  • ... was Sie allgemein über Kartenzahlung wissen sollten
  • ... was der Unterschied zwischen EC- und Kreditkarten ist
  • ... welche Varianten von Kartenlesegeräten es gibt
  • ... welche Kosten auf Sie zukommen
  • ... wie Sie Ihren Kunden Kartenzahlung anbieten können

Mit unserem Konfigurator sofort zum passenden Angebot:

Background-Infos zur Kartenzahlung: EC- und Kreditkarten, Kartenlesegeräte, Kosten, Voraussetzungen und mehr

Mit großer Wahrscheinlichkeit sind Sie Unternehmer (z.B. Händler, Restaurantbetreiber, Arzt, Friseur, etc.) und haben bisher noch keine Kartenzahlungen angenommen. Damit Sie wissen, was es bei der Anschaffung von Kartenlesegeräten bzw. dem dazu nötigen Vertragsabschluss zu beachten gibt, haben wir nachfolgend sämtliche Details zusammengestellt.

1.) EC-Kartenzahlung und Kreditkarte

Mit der Anschaffung eines Kartenlesegeräts ist immer die Freischaltung für EC-Karten (die übrigens mittlerweile Girokarten heißen) verknüpft. Sie haben bei der Annahme von EC-Kartenzahlungen die Wahl zwischen zwei Verfahren:

  • Pin-Eingabe: Das klassische Verfahren mit einem großen Vorteil für Sie als Unternehmer: Das Geld ist Ihnen 100%ig sicher, sobald der Kunde die Pin eingegeben und das Kartenlesegerät dies bestätigt hat.
  • Lastschriftverfahren (SEPA): Hierbei unterschreibt der Kunde auf der Rückseite des ausgedruckten Belegs und gibt damit seine Einwilligung, dass der Betrag per klassischer Lastschrift von seinem Konto abgebucht wird. Für große Firmen mit tausenden Kartenzahlungen spart dies Kosten, aber man muss für dieses Verfahren einen separaten Vertrag mit seiner Bank abschließen und der Kunde kann sein Geld jederzeit zurückbuchen. Dann rennt man dem Geld hinterher und guckt im schlimmsten Fall in die Röhre.

Kreditkarten

In den allermeisten Fällen macht es zudem Sinn, das Kartenlesegerät auch für Zahlungen mit Kreditkarten freizuschalten. Dafür entstehen Ihnen keinerlei Fixkosten - weder einmalige, noch monatliche. Die Gebühren fallen nur bei der Zahlung an und werden prozentual vom Kaufbetrag berechnet. Details dazu finden Sie im Abschnitt "Kosten".

Weltweit gibt es zahlreiche Kreditkartenfirmen. Wer vor allem deutsche Kunden hat, braucht eigentlich nur Visa und MasterCard. Wenn man Touristen zu seinen Kunden zählt, die z.B. aus den USA oder dem asiatischen Raum kommen, sollte man weitere Kreditkarten wie American Express, Diners oder China Union Pay freischalten lassen. Das ist bei uns ebenfalls kostenlos und geht unkompliziert innerhalb weniger Tage.

 

2.) Wichtiges über Kartenlesegeräte

Ohne sie geht nichts - Kartenlesegeräte (auch Terminals genannt) sind die Grundvoraussetzung, um Kartenzahlungen zu akzeptieren. Dabei können Sie zwischen den klassischen Geräten wählen, die seit Jahrzehnten verbessert werden und hunderttausendfach im Einsatz sind, oder den moderneren Lösungen, die man z.B. mit dem Smartphone verbindet. Aus vielfachen Gründen, z.B. aufgrund niedrigerer Kosten, besserer Bedienbarkeit und mehr Einsatzmöglichkeiten, bieten wir Ihnen nur die klassischen Geräte an.

Mobil oder stationär - Die beiden Varianten

Bei Kartenterminals unterscheidet man zwischen den stationären, das heißt kabelgebundenen, und den mobilen Geräten. Mit beiden klappt die Kartenzahlung ohne Probleme - der Unterschied liegt darin, für welchen Einsatz Sie das Lesegerät brauchen bzw. wie komfortabel Sie es bedienen möchten.

Kartenzahlung stationäres Kartenlesegerät

STATIONÄR

✓ Anschluss an Strom und Internet via Kabel ✓ günstige Varianten
✓ passend überall dort, wo das Gerät einen festen Platz hat und nicht viel bewegt werden muss ✓ Kartenzahlung in wenigen Sekunden abgeschlossen

Das Kartenterminal mit dem Spiralkabel (Ingenico Desk5000) ist viel flexibler in der Handhabung und zudem leichter an den Strom und das Internet anzuschließen. Es eignet sich sehr gut für alle Bereiche, in denen das Gerät etwas bewegt wird (z.B. in einer Arztpraxis vom Tisch auf den Tresen) und für alle, die so wenig Kabelwirrwarr wie möglich haben wollen.

Beim Kartenterminal Verifone V200c werden beide Kabel (Strom + Internet) separat im Gehäuse angeschlossen und daher müssen zwei Kabel am Platz der Kartenzahlung verstaut werden. Dafür ist das Gerät die etwas günstigere Variante.

Kartenzahlung mobiles Kartenlesegerät

MOBIL

✓ Anschluss per WLAN oder 4G (Handynetz) ✓ flexibel durch Ladeschale und keinerlei Kabel am Gerät ✓ klein und handlich ✓ Kartenzahlung in wenigen Sekunden

Das mobile Kartenterminal gibt es als WLAN-Variante oder als Variante mit SIM-Karte, damit man überall dort Kartenzahlungen annehmen kann, wo es Handynetz gibt.

Diese Geräte eignen sich z.B. für Gastronomen, die beim Gast am Tisch kassieren oder für Geschäfte, bei denen das Gerät über eine Theke gereicht wird, aber ansonsten irgendwo platzsparend untergebracht werden muss.

Unsere Kartenlesegeräte


3.) Kosten für Kartenzahlung

Dass Ihre Kunden mit einer Kredit- oder EC-Karte zahlen können, kostet Sie geringe Gebühren - da brauchen wir gar nicht drumherum zu reden. Daher ist die erste Aussage, die wir am Telefon hören, meist in etwa diese: "Ich möchte Kartenzahlung anbieten, aber die Kosten sollten so gering wie möglich sein."

Ist ja auch logisch, niemand möchte irgendwo mehr Geld als nötig ausgeben. Auch wir führen zahlreiche Verhandlungen mit unseren Dienstleistern, um Geld zu sparen und diese Ersparnisse dann wiederum als günstige Konditionen an Sie weiterzugeben. Das schaffen wir auch sehr gut, allerdings können (und wollen) wir nicht mit den superbilligen Lockangeboten mithalten. Warum, lesen Sie im nächsten Abschnitt. Jetzt aber erstmal zurück zu den Kosten der Kartenzahlung:

Wenn Sie sich ein Kartenlesegerät anschaffen, schließen Sie in den meisten Fällen einen Vertrag ab. Bei uns gibt es diesen mit 2 Jahren Laufzeit oder auch ohne feste Laufzeit. Der Vertrag besteht immer aus gewissen Fixkosten und variablen Kosten.

Arztpraxis
Icon Kartenzahlung arztpraxis

5 Tage pro Woche geöffnet (= 20 Tage pro Monat), 3 Kartenzahlungen pro Tag, Durchschnittssumme 50 Euro, stationäres Kartenlesegerät am Empfang:

Fixkosten:
6,99 + 5,99 = 12,98 Euro

Variable Kosten:
60 Kartenzahlungen * 50 Euro Durchschnittssumme * 0,25% Zahlungsgebühr + 60 Kartenzahlungen * 9 Cent Transaktionsgebühr = 12,90 Euro

Gesamtkosten: 25,88 Euro. (Übrigens: Allein die Briefmarken für den Versand von 60 Rechnungen (je 70 Cent) würden 42 Euro kosten. Das fällt bei Kartenzahlung weg, weil Sie dem Patienten die Rechnung direkt mitgeben.)

Interessiert? Oder benötigen Sie ein individuelles Beispiel für sich? Dann schicken Sie uns eine Anfrage oder rufen Sie uns an: 0221 – 37 91 90 50. Wir beraten Sie umgehend und stets fair!

Restaurant
Icon Kartenzahlung Restaurant

Mittelgroßes Restaurant im mittleren Preissegment. 5 Tage pro Woche geöffnet (= 20 Tage pro Monat), 8 Kartenzahlungen pro Tag, Durchschnittssumme 40 Euro, mobiles WLAN-Kartenlesegerät:

Fixkosten:
10,99 + 5,99 = 16,98 Euro

Variable Kosten:
160 Kartenzahlungen * 40 Euro * 0,25% Zahlungsgebühr + 160 * 8 Cent Transaktionsgebühr = 28,80 Euro

Gesamtkosten: 45,78 Euro. Dafür kommen Ihre Gäste gerne wieder, denn laut der Studie „Eat Pay Love“ haben sich rund 30% der Befragten schonmal gegen ein Restaurant entschieden, weil es dort keine Kartenzahlung gibt.

Interessiert? Oder benötigen Sie ein individuelles Beispiel für sich? Dann schicken Sie uns eine Anfrage oder rufen Sie uns an: 0221 – 37 91 90 50. Wir beraten Sie umgehend und stets fair!

Boutique
Icon Kartenzahlung Boutique

Mittleres Preissegment, 6 Tage pro Woche geöffnet (=24 Tage pro Monat), 11 Kartenzahlungen pro Tag, Durchschnittssumme 60 Euro, stationäres Terminal an der Kasse:

Fixkosten:
6,99 + 5,99 = 12,98 Euro

Variable Kosten:
264 Kartenzahlungen * 60 Euro * 0,25% Zahlungsgebühr +264 Zahlungen * 7 Cent Transaktionsgebühren = 58,08 Euro

Gesamtkosten: 71,06 Euro. Um knapp 16.000 Euro Umsatz zu kassieren, fallen gerade mal 0,44% Kosten an. Dafür muss das viele Geld nicht zur Bank gebracht werden und es kann niemand aus der Kasse klauen.

Interessiert? Oder benötigen Sie ein individuelles Beispiel für sich? Dann schicken Sie uns eine Anfrage oder rufen Sie uns an: 0221 – 37 91 90 50. Wir beraten Sie umgehend und stets fair!


Die Kartenlesegeräte kosten bei uns zwischen 6 und 13 Euro pro Monat. Woanders gibt es sie schon ab 1 Euro Miete – wieso sind wir „so teuer“? Ganz einfach: Weil wir keine Kosten in den AGB verstecken. Sämtliche anfallenden Gebühren listen wir Ihnen transparent auf dem Angebot und unserer Preisliste auf (auf unserer Webseite zum Download).

„Wer billig kauft, kauft zweimal“ haben schon unsere Omas gesagt. Lesen Sie sich also unbedingt ganz genau das Kleingedruckte durch, bevor Sie auf solch ein Lockangebot reinfallen bzw. einen Vertrag mit einer Terminalmiete unter 5 Euro pro Monat abschließen.

Typische versteckte Kosten:

 

Zahlungsgebühr

Überall auf der Webseite wird mit dem billigen Terminal für die Kartenzahlung geworben – nirgendwo findet sich die Gebühr pro Zahlung. Kein Wunder, denn in den AGB verstecken sich dann überhöhte Gebühren von 0,27 – 0,3%. Im Vergleich zu unseren 0,25% ergeben diese Mini-0,02% aufs Jahr gerechnet einige Euro Mehrkosten.

Updategebühren

Ab und zu braucht ein Kartenlesegerät ein Softwareupdate. Dies wird aus der Ferne aufgespielt – Sie kriegen davon gar nichts mit. Mancher Anbieter nimmt allerdings pro Update eine Pauschale von z.B. 29 Euro. Bei nur 2 Updates pro Jahr sind das versteckte Zusatzkosten von fast 5 Euro pro Monat.

Werbung

Gerne versteckt sich in den AGB auch der Hinweis, dass Sie bei Vertragsabschluss akzeptieren, dass der Anbieter Werbung auf dem Display des Lesegeräts schaltet. Stellen Sie sich mal vor, da läuft dann auf einmal Werbung Ihres Konkurrenten – ziemlich unschön.

 

Also: Wir stellen uns jedem Vergleich – wenn Sie alle Kosten kennen. Vertrauen Sie daher lieber direkt auf einen fairen Anbieter wie uns, der keine Lockangebote wie billige Terminalmieten oder „Nur noch diesen Monat 50% Rabatt“ – Aktionen nötig hat.

 

Vergleich mit Kartenterminals ohne Grundgebühr

Wie schon angedeutet, gibt es zwei Möglichkeiten, um Kartenzahlungen anzunehmen: Mit Vertrag und Grundgebühren (so wie bei uns) oder indem man nur einmalig das kleine Lesegerät kauft, keine Grundgebühren zahlt, dafür aber eine höhere Zahlungsgebühr. Lohnt sich das? Eher selten.

Bei einem sehr geringen Umsatz mit EC-Karten sind die kleinen Lesegeräte im Vorteil. Sobald aber Kreditkartenzahlungen dazukommen oder der Umsatz bei ca. 3.000 Euro liegt, ist unser Modell für Sie billiger. Sprechen Sie uns an, wir rechnen Ihnen unkompliziert und fair aus, was besser für Sie ist.